"Nimm das Klima in die Hand"
Eine Klimakampagne für Kinder und Jugendliche...

 

Klimawandel

Unter den Folgen leiden vor allem die Armen

Am härtesten trifft der Klimawandel ausgerechnet diejenigen, die ihn am wenigsten verschuldet haben: arme Menschen in den Ländern des Südens. Ihre ohnehin schwierigen Lebensbedingungen werden durch die fortschreitende Klimaveränderung katastrophal verschlechtert.

Mit der globalen Erwärmung nehmen extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme zu. Diese negativen Auswirkungen des Klimawandels treffen besonders die Länder in den tropischen Zonen Afrikas, Lateinamerikas und Asiens. Gerade diese Länder sind in hohem Maße verwundbar: Sie haben nicht die Mittel, um kostspielige Schutzmaßnahmen wie Dämme gegen Hochwasser zu errichten. Auch die vorhandene Infrastruktur ist anfälliger für Schäden und Zerstörung als in den Industrienationen.


Hunger, Seuchen, Trinkwassermangel
Schon heute zeichnen sich die katastrophalen Folgen des Klimawandels ab, die mehr als eine Milliarde Menschen betreffen werden: zunehmende Wasserarmut wird die ohnehin kritische Trinkwasserversorgung weiter verschlechtern, Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden versteppen und Hungerkatastrophen häufiger werden. Hitzewellen, Überschwemmungen, Mangelernährung und akuter Trinkwassermangel begünstigen zudem die Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Hepatitis A oder Cholera. Die wirtschaftliche Situation wird sich weltweit verschlechtern und die Entwicklungschancen in den ärmsten Ländern der Welt werden gegen Null tendieren.

Klimaschutz ist notwendig
Dem Treibhauseffekt Einhalt zu gebieten, ist inzwischen auch ein wichtiges Ziel der Entwicklungspolitik. In puncto Klimaschutz können sich die Industrienationen an vielen der so genannten Entwicklungsländer ein Beispiel nehmen. Viele Menschen in den Ländern des Südens engagieren sich für eine Verringerung oder Vermeidung von Treibhausgasen. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützt sie dabei, etwa durch die Förderung vom Einsatz erneuerbarer Energien, von Maßnahmen zur effizienteren Energienutzung oder von Projekten zur Entwicklung alternativer, Ressourcen schonender Anbaumethoden.