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Kindersoldaten

Täter und Opfer zugleich

Foto: Jürgen Escher/Kindermissionswerk

Manche werden entführt und zum Töten gezwungen wie Olal, andere gehen freiwillig in den Krieg oder wollen als Soldaten Geld verdienen, um ihre Familie zu unterstützen wie Mauricio. Was sie eint ist ihr Alter - alle sind unter 18 Jahren - und ihre schlimmen Erfahrungen.

Kolumbien, die Demokratische Republik Kongo oder Sudan sind nur einige der Länder, in denen Militär oder Rebellen Kinder zu Soldaten machen. Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks UNICEF werden in mindestens 20 Ländern  Kindersoldaten in staatlichen Armeen und nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen eingesetzt. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass weltweit zwischen 250.000 und 300.000 Jungen und Mädchen in bewaffneten Konflikten im Einsatz sind.

 

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Mauricio: Als Soldat im kolumbianischen Dschungel

Weil seine Familie nicht genug zu essen hatte, ging Mauricio zur kolumbianischen Guerilla. 15 Monate lang kämpfte er für sie. Heute kann er wieder in die Schule gehen. 
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Olal: Die schlechten Träume bleiben

Als Olal elf Jahre alt war, hat ihn die LRA-Guerilla in Uganda verschleppt und zum Töten gezwungen. Damals herrschte dort ein grausamer Krieg, zwei Jahre zuvor schon waren seine Eltern ermordet worden und er war zu seiner seiner Tante gezogen. 
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Für ein Leben jenseits der Gewalt

„Eine andere Welt ist möglich, für Mädchen und Jungen!“ steht mit roter Farbe auf dem Transparent geschrieben, daneben eine blaugrüne Weltkugel, drumherum Köpfe von Kindern verschiedener Nationen. Das Plakat ist das Ergebnis eines Kinderrechte-Workshops von Con-Vivamos (auf Deutsch: „wir leben zusammen“). Im Nordosten Medellíns arbeitet die Organisation mit Kindern und Erwachsenen an neuen Perspektiven für ein Leben jenseits der Gewalt.  
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