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Sebastian Ulbrich
Leiter „Aktion Dreikönigssingen“
Tel.: 0241/4461-18
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Minister empfangen Könige
Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger wieder fleißig und haben nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff in Berlin besucht, sondern den Segen auch in die Bundesministerien gebracht. Dort wurden die Könige der St.-Hedwigs-Kathedrale zum Beispiel von den Bundesministern Ilse Aigner, Philipp Rösler, Thomas de Maizière und Hans-Peter Friedrich empfangen.
In der sehr beeindruckenden Säulenhalle empfing Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière die Sternsinger der St.-Hedwigs-Kathedrale.
Der Minister hatte sich gut vorbereitet und konnte selbst einiges über die Weisen aus dem Morgenland erzählen. Gerne (und gut!) sang er mit den kleinen Königinnen und Königen "Gloria in excelsis Deo".
Das ist einfach toll, ein so eindrucksvolles Ministerium zu segnen! Vor so vielen Mitarbeitenden, die alle bereits in der Adventszeit eine große Spende für die Sternsinger vorbereitet hatten. Darauf freuen sich die Sternsinger jedes Jahr ganz besonders.
Staatssekretär Gerd Hoofe (Mitte) hatte wie immer den Azubis des Bundesarbeitsministeriums die schöne Aufgabe überlassen, den Sternsingern die Spende zu übergeben. Den Segen nahm aber er stellvertretend für das ganze Haus entgegen.
Glücklicherweise sind die Sternsinger der St.-Hedwigs-Kathedrale sängerisch routiniert, sonst wäre ihnen in diesem Prachtbau des Bundesverkehrsministeriums sicher die Luft weggeblieben.
Keine Angst vor wichtigen Persönlichkeiten hat Moritz, der sich hier angeregt mit Staatssekretär Scheurle unterhält. Über Verkehrspolitik? Auf dem Weg zu ihrem Besuch mussten die Sternsinger nämlich mehrere Staus überstehen.
Nur wenige Mitarbeitende aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ließen sich den Besuch der Sternsinger entgehen. Traditionell kamen auch die Erzieherinnen mit Kindern der hauseigenen Kita dazu.
Die Kolleginnen und Kollegen hatten lange vorher für die Sternsinger gesammelt. Max (11) nahm die eigens dafür gestaltete Sammelkiste entgegen.
Berlins neuer Erzbischof Rainer Kardinal Woelki freute sich ganz besonders über den Besuch der Sternsinger aus "seiner" Kathedrale. Als "kölscher Jung" hat er eine besondere Beziehung zu den Heiligen Drei Königen. Ihre Gebeine haben im Kölner Dom einen Ehrenplatz.
Außerdem ziert die Krumme seines Bischofsstabes eine Drei-Königs-Darstellung. Und – last but not least: Am 6. Januar diesen Jahres ernannte ihn der Papst zum Kardinal. Wenn das keine gute Zeichen sind!
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich verbindet nur gute Erinnerungen mit den Sternsingern. Erst vor zwei Tagen habe ihn eine Gruppe aus seinem Heimatdorf besucht und sein Haus gesegnet, erzählte er.
Ein roter Teppich ist ein Teil der überaus beeindruckenden Kulisse im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Der Parlamentarische Staatssekretär Peter Hintze freute sich über den Besuch brachte dies auch gleich mit einer Einladung für das nächste Jahr zum Ausdruck.
Überraschend schaute Bundesminister Philipp Rösler höchstpersönlich vorbei. Die kleinen Könige sangen spontan den Kanon "Gottes Segen blühe auf". Hellauf begeistert zückte Rösler sein Handy und nahm den Gesang auf – ein Segen abrufbar das ganze Jahr.
Innen erhaben und ehrwürdig, außen sehr modern und ... immer noch eine Baustelle! So freuten sich die Mitarbeiter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ganz besonders über den ersten Segen der Sternsinger in ihrem neuen Domizil.
Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser (Mitte) freute sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen über den gelungenen ersten Sternsingerempfang im neuen Haus. Die Jungen und Mädchen der Domsingschule St. Hedwig wurden begleitet von Sebastian Ulbrich (re.) und Domkapellmeister Harald Schmitt (2.v.re.).
In ihrer Heimat sei das Sternsingen natürlich Tradition, erzählte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Großstadtkindern in schönstem Bayerisch. Der Einsatz von Kindern für Kinder imponiere ihr sehr, lobte sie vor ihren versammelten Mitarbeitern.
Sichtlich entspannt genoss die Ministerin den Besuch der Königinnen und Könige. Direkt davor hatte sie anstrengende Interviews und Fototermine zu absolvieren. Eine schöne Abwechslung also.
Fotos: Daniela Dicker, Sebastian Ulbrich / Kindermissionswerk
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