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Lateinamerika

Kinder und Jugendliche vor Gewalt schützen – das ist in Lateinamerika ein besonders dringendes Anliegen. Denn neben Armut und Arbeitslosigkeit ist die öffentliche Sicherheit nach Einschätzung der Bevölkerung das größte Problem der Region. 42 der 50 gewalttätigsten Städte weltweit liegen in Lateinamerika. Demokratische Konsolidierung, Wirtschaftswachstum und Sozialleistungen haben die Sicherheitslage nicht verbessern können; im Gegenteil, die Gewaltkriminalität nahm zu. Honduras, Venezuela, El Salvador, Guatemala, Kolumbien und Brasilien sind besonders stark betroffen. Der Drogenhandel ist eine Hauptquelle der Gewalt. Aber auch bewaffnete rivalisierende Jugendbanden treiben – vor allem in Zentralamerika – die Kriminalitätsrate in die Höhe.  

Eine Kultur des Friedens und des Dialogs schaffen

Um das Verbrechen zu bekämpfen, setzen viele Staaten auf repressive Methoden. Gleichzeitig werden historische Konflikte zu wenig aufgearbeitet und politische und soziale Proteste kriminalisiert, wie das Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA) analysiert. Junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren werden am häufigsten Opfer von Gewalt, vor allem dann, wenn sie arm und dunkelhäutig sind. Viele Projektpartner des Kindermissionswerks setzten sich daher auch im Jahr 2014 mit Nachdruck dafür ein, schon bei Kindern eine Kultur des Friedens und des Dialogs zu schaffen und gleichzeitig ihre Bildungs- und Zukunftschancen zu erhöhen.  

Ein weiterer Schwerpunkt der Projektarbeit des Kindermissionswerks im Jahr 2014 lag in der Unterstützung von Familien, deren Lebensumfeld wegen einer ungebremsten Ausbeutung natürlicher Ressourcen gefährdet oder zerstört wird. Ein besonderes Augenmerk lag dabei erneut auf der Stärkung indigener Völker, deren Rechte in Lateinamerika weiterhin vielfach verletzt werden. Auf den folgenden Seiten stellen wir die beispielhafte Arbeit des langjährigen Projektpartners CIMI (Conselho Indigenista Missionário – Indigenenmissionsrat) vor, der sich in Brasilien auf vielfache Weise für die Rechte indigener Völker einsetzt.


Bolivien – Behindertenarbeit

Das Bildungsprogramm „Escuela Taller de Integración“ (E.T.I.) kümmert sich um Kinder, die in der Gesellschaft oft ausgeschlossen werden 
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Bolivien – Ernährungsprogramm

Bei der Stiftung FUNDASE in El Alto steht gesunde Ernährung im Mittelpunkt 
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Brasilien – Lernen, um zu überleben

Sternsinger helfen Kindern vom Volk der Akwe Xerente in Brasilien 
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Brasilien - Casa Angela

Im Geburtshaus Angela in São Paulo werden Mütter beraten und versorgt 
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Brasilien – Tagesstätte

Die Tagesstätte SERPAF in Sete Lagoas bei Belo Horizonte 
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Brasilien – Umwelterziehung

In den Trockengebieten Brasiliens lernen schon die Jüngsten, mit wenig Wasser auszukommen 
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Brasilien – Landwirtschaftsschulen

Bessere Zukunftsperspektiven durch die Ausbildung in Landwirtschafts- schulen 
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Brasilien – Müllsammler

Schulbildung und Freizeitangebote für arme Kinder in Fortaleza 
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Kolumbien – Friedensarbeit

Benposta bietet Hilfe für traumatisierte Kinder in Kolumbien 
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Nicaragua – Mädchenhaus

Ein sicheres Zuhause – das Mädchenhaus "Madre Albertina" in Granada 
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Paraguay - Begegnungszentrum

Eine alte Obsthalle in Asunción als Ort zum Spielen und Lernen 
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Peru – Andine Medizin

Gesundheitsprogramm für Mütter und Kinder in Cusco 
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Peru – Arbeitende Kinder

MICANTO - Unterstützung für arbeitende Kinder 
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