Im Jahr 2011 traf die Menschen am Horn von Afrika die schwerste Dürre der vergangenen 60 Jahre. Rund 13 Millionen Menschen, unter ihnen mehrere Millionen Kinder, leiden noch heute unter den Folgen der extremen Dürre. Die Ursachen für die schwere Hungersnot sind vielfältig. Neben den massiven klimatischen Veränderungen haben auch der zunehmende Anbau von Agrartreibstoffen auf wertvollem Ackerland und die steigenden Lebensmittelpreise zur Krise beigetragen.
Die Ernärhung von Kindern langfristig sichern
Das Kindermissionswerk unterstützte seine Partner in der Krisenregion mit Nothilfeprogrammen. Kleinkinder, Schulkinder, stillende Mütter und Schwangere erhielten Nahrungsmittelhilfe. Parallel zu den Nothilfemaßnahmen in Ostafrika setzt sich das Kindermissionswerk dafür ein, dass eine längerfristige und ausgewogene Ernährung von Kindern gesichert werden kann – und das in ganz Afrika. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern werden Programme für Schul- und Kindergartenspeisungen gefördert, Wasser- und Gesundheitsprojekte vorangebracht und kleinere landwirtschaftliche Aktivitäten unterstützt.