„Gallo pinto“

Das Nationalgericht der Nicaraguaner

„Gallo pinto“, das Nationalgericht der Nicaraguaner. Foto: Stefanie Wilhelm

Mahlzeiten gelten in Nicaragua als soziales Ereignis und daher essen die Nicaraguaner am liebsten in Gesellschaft. Die Landesküche ist einfach und abwechslungsreich. Eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel ist Mais, der in vielen Gerichten verwendet wird. Auch Reis und Bohnen dürfen in einer nicaraguanischen Küche nicht fehlen. „Gallo Pinto" heißt das Nationalgericht. Übersetzt bedeutet das „gefleckter Hahn". Das Gericht besteht aus gekochtem Reis und Bohnen, die vermischt mit etwas Zwiebeln gebraten und mit gebackenen Maistortillas serviert werden.

Woher der Name „gefleckter Hahn" stammt, ist nicht eindeutig belegt. Einige erzählen die Legende von Don Alfredo und seinem Hahn: Der Bauer war stolz auf seinen Hahn. Dieser war so groß und wohlgenährt, dass Don Alfredo gleich alle Dorfbewohner zum Festessen einlud. Als diese am Tag des Festes vor seiner Haustür standen und sich auf ein Stück Fleisch freuten, bemerkte der Bauer, dass er mit einem einzigen Hahn unmöglich alle Gäste verköstigen kann. Stattdessen ließ er Reis und Bohnen kochen, damit die Dorfbewohner nicht hungrig nach Hause gehen mussten. Die Leute spotteten über ihn und fragten sich immer gegenseitig: „Na, wie schmeckte dir Don Alfredos gefleckter Hahn?" Von da an trug dieses Essen den legendären Namen.

 

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Titel: WMT Rezept Gallo Pinto


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Titel: WMT Rezept Tortillas


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