Fußballfieber im Kindergarten
Der Kindergarten Christkönig im schwäbischen Wehingen veranstaltete sein eigenes afrikanisches Fußballturnier
Schon im Themenheft „Fußball" der Zeitschrift „Kindergarten & Mission" waren sie auf den ersten Seiten zu sehen: die Kinder des katholischen Kindergartens Christkönig im schwäbischen Wehingen. Bereits im April war unter den Jungen und Mädchen das Fußballfieber ausgebroche (>> Fotogalerie). Bei einem Fußballtag bereiteten sie sich auf die WM vor: mit selbstgemachten Vuvuzelas und Girlanden, Tischfußballspielen und einer Trainingseinheit in der Turnhalle. Und auch den afrikanischen Kontinent, auf dem in diesem Jahr die Weltmeisterschaft ausgetragen wird, nahmen die Erzieherinnen mit den Kindern gemeinsam unter die Lupe.
Vor einigen Tagen lud der Kindergarten nun Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde ein: zum afrikanischen Fußballfest. Gekleidet in bunte afrikanische Gewänder, begrüßten die Erzieherinnen Kinder und Gäste mit dem Lied "Ayle - Lass deine Seele tanzen". Dann waren die Kinder dran: "Salibonani! - Guten Morgen!" lautete der Titel des Liedes aus Simbabwe, das die Jungen und Mädchen auf zum Teil selbst hergestellten Trommeln rhythmisch begleiteten. Anschließend war das sportliche Können der großen und kleinen Fußballfans gefragt: beim Slalomlauf, Torwandschießen und anderen Geschicklichkeits-spielen. Welche Flagge zu welchem WM-Teilnehmer gehört, mussten die Besucher beim Memoryspiel herausfinden.
Höhepunkt des Festes war das Fußballturnier auf dem örtlichen Sportplatz. In selbstbemalten T-Shirts zogen die Kinder mit Fahnen auf dem Spielfeld ein und präsentierten sich stolz den applaudierenden Fußballfans. Jeweils sieben Kinder einer Gruppe traten anschließend beim Turnier gegeneinander an. Während die Erwachsenen die Kinder lautstark anfeuerten, setzten die Kinder, die nicht auf dem Spielfeld im Einsatz waren, unermüdlich ihre selbstgebastelte Vuvuzelas ein.
Auch wenn am Sonntag die WM in Südafrika zu Ende geht: Bei den Kindern in Wehingen wird das Fußballfieber noch lange anhalten. Und auch der örtliche Fußballverein freut sich: für viele Kinder steht nach dem großen Turnier nämlich ganz klar fest, dass sie dort künftig Fußball spielen wollen.




