Beten im Zirkuszelt

Rückblick: Das war der 2. Ökumenische Kirchentag

Mit einem großen Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese ist am Sonntag der 2. Ökumenische Kirchentag in München zu Ende gegangen. Auch das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" war vom 12. bis 16. Mai bei dem ökumenischen Großereignis mit Fotoaktion, senegalesischem Märchenbus und vielen weiteren Aktionen vertreten.

Große Höhepunkte waren die beiden Auftritte des südafrikanischen Zirkus Zip Zap in der Messehalle und beim ökumenischen Familiengottesdienst im Zelt des Zirkus Krone. Für ihre akrobatischen Kunststücke und Clownnummern ernteten die 13 Künstler tosenden Applaus und laute "Zugabe"-Rufe.

Am Stand des Kindermissionswerks auf dem Messegelände konnten die Besucher bei der "Aktion Lichtbox" in einer nachgebauten afrikanischen Rundhütte selbst erleben, unter welchen Lichtverhältnissen Menschen beispielweise in Ghana leben und arbeiten müssen.

Ein stolzes Ergebnis konnte auch Mitarbeiterin Michaela Berger vom Außenstand des Kindermissionswerks melden. Bei der Aktion "Hoffnungssterne für Ghana" konnten die Besucher für zwei Euro einen symbolischen Hoffnungsstern für die Menschen in Ghana erwerben. 2006 Euro brachte die Aktion ein - genau sechs Euro mehr, als die Anschaffung einer neuen Lichtbox kostet.

Am Stand des Kindermissionswerks konnten sich Groß und Klein als Heilige drei Könige fotografieren lassen.

„Im Dunkeln hätte ich das nicht geschafft“, sagte Raphaela, als in der afrikanischen Rundhütte die Solarlampe anging.

Prälat Dr. Klaus Krämer war ein beliebter Interviewpartner auf dem ökumenischen Kirchentag.

Der Höhepunkt am Stand der Kindermissionswerks: Der Auftritt des südafrikanischen Zirkus Zip Zap.

Eine sehr beliebte Aktion am Stand des Kindermissionswerks: Sterne stempeln.

Gebannt lauschen Kinder und Erwachsene den Erzählungen und Trommelrhythmen von Max Bousso.

Quietschgelbe "Hoffnungssterne für Ghana" zugunsten der "Aktion Lichtbox".

Mit afrikanischen Märchen verzauberten Moni und Magdalena die Kinder im original senegalesischen Bus.

Fasziniert halten die Kinder Märchenerzählerin Magdalena ihre Hände hin, um diese mit "Sternenstaub" verzieren zu lassen.

Noch ist die Manege leer. Rund 2.000 Besucher warten im Zirkuszelt auf den Auftritt der Künstler von Zip Zap.

Nicht nur die Zirkuskinder aus Südafrika kamen geschminkt zum Gottesdienst im Zirkuszelt.

Mit vielen hundert Seifenblasen verwandelten die Kinder das Zirkuszelt in ein Traumland, in dem alle Kinderrechte verwirklicht sind.

Mit Gesten untermalten vier Kindergruppen die Fürbitten von Zirkuskindern und Projektpartnern.

Passend zum Motto des Familiengottesdienstes schwebte Akrobatin Portia bei ihrem Tuchakt am Zirkushimmel.

"Damit ihr Hoffnung habt" war auf den offiziellen Schals des 2. Ökumenischen Kirchentages zu lesen.

Prälat Dr. Klaus Krämer und Fr. Shay Cullen von den Philippinen beim Gottesdienst im Zelt des Zirkus Krone.

Applaus nach dem gelungenen Abschluss des ökumenischen Familiengottesdienstes im Zirkus Krone.