Kinderwallfahrt zur Schutzmantel-Madonna

Junge Pilger aus dem Erzbistum Berlin waren eine Woche unterwegs

26 Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren sind rund hundert Kilometer von Guben nach Alt-Buchhorst bei Berlin gepilgert. Für diese Strecke haben sie sieben Tage gebraucht. Ziel der Wallfahrt war die Schutzmantel-Madonna in der kleinen Kapelle des Christian-Schreiber-Hauses, ein katholisches Jugendbegegnungshaus. Organisiert und betreut wurde die Wallfahrt vom Erzbischöflichen Amt für Jugendseelsorge und von der Berliner Regionalstelle des Kindermissionswerks "Die Sternsinger".

Vor der ersten Laufetappe werden die Pilger-T-Shirts bemalt.

Erstes gemeinsames Abendessen: Es gibt frische Hühnersuppe mit leckeren Brötchen.

Der Diözesandirektor des Kindermissionswerks "Die Sternsinger", Pfarrer Ulrich Kotzur, stellt die wichtigsten Pilger-Utensilien vor.

Zweiter Abend: Ausspannen an der Neuzeller Klosterkirche.

In der urigen Christophorus-Hütte bei Mixdorf stärken sich die müden Wallfahrer mit Spätzle und Geschnetzeltem.

Nach einem Bad im See gibt es frische Melone für alle.

Marielle ist neben dem Abendbrotteller eingeschlafen.

Die Wallfahrtskerze umringt von den Kerzen der Kinder.

Anna lässt sich von Gastgeberin Pfarrerin Bekemeier in Bad Saarow einen Stempel in ihr Pilgerheft setzen.

Gepäck und Vorräte werden in Autos transportiert und mit einer Menschenkette ausgeladen.

Sogar das Zähneputzen unter freiem Himmel scheint für diese jungen Damen ein angenehmes Vergnügen.

Das Quartier bietet nicht genügend Platz – Zelte müssen her.

Immer voran: das Pilgerkreuz, geschmückt mit von den Pilgern verfassten Anliegen.

Diese Mädchen halten es im Zelt nicht lange aus. Die lauen Nächte laden zum Schlafen unterm Sternenzelt ein.

Pfarrer Felmy aus Markgrafpieske fährt die Kinder durch das ehemalige Urstromtal auf seinem fast schon antiken Porsche-Traktor.

Endlich mal nicht laufen müssen...

Zeit für Ruhe und Besinnung bei der abendlichen Gebetsrunde.

Endlich - nach über 100 Kilometer Wegstrecke: Ankunft bei der Muttergottesstatute in der Kapelle in Alt-Buchhorst.

Theresa entzündete eine Kerze für ihr Pilgeranliegen.

Pfarrer Kotzur, Diözesandirektor des Kindermissionswerks, und Beate Münster-Zorn, Referentin für Kinderseelsorge im Erzbistum Berlin.

Betreuer Vinzenz Münster ruht sich am Abendbrottisch von den Strapazen aus.

Auch nach der Wallfahrt immer noch zum Lachen aufgelegt: Die ganze Wallfahrergruppe mit den selbst bemalten T-Shirts.