Firmlinge erkunden das Kindermissionswerk
Würselener Mädchen üben sich als Spieltester und Interviewer
Wie lange gibt es das Kindermissionswerk schon? Was ist ein Beispielland und wo liegt der Ort mit dem exotischen Namen Ndondol? Vier Tage lang schnupperten fünf Firmlinge aus der Gemeinde St. Sebastian in Würselen „Kindermissionswerksluft“ und packten gleich mit an: Die Mädchen testeten das neue Würfelspiel zur nächsten Aktion Dreikönigssingen, in der Aachener Innenstadt machten sie eine Umfrage zum Thema „Ernährung“ und interviewten per E-Mail eine australische Ordensschwester im senegalesischen Ndondol. Zum Abschluss ihres Kurzpraktikums präsentierten Janina, Lisa, Nina, Teresa und Blandine den Mitarbeitern des Kindermissionswerks die Ergebnisse ihrer Arbeit.
Die Praktikumsidee stammt von Gemeindereferent Michael Loogen, der die jungen Frauen und Männer gemeinsam mit Kaplan Franz Xaver Tran Huu Ducauf ihre Firmung im September vorbereitet. In Aachener katholischen Hilfswerken, der Krankenseelsorge und anderen caritativen Einrichtungen in der Region, arbeiteten die 80 Firmlinge mit. „Ich fand es super. In der kurzen Zeit habe ich unheimlich viel gelernt und gesehen, wie wichtig die Arbeit des Kindermissionswerks ist“, sagt Nina Nellessen nach vier Tagen Kindermissionswerk. Als Kind war die heute 16-Jährige selbst als Sternsingerin für Kinder in Not unterwegs.



