Knicken, Falzen, Kleben

Gar nicht so leicht, unser Sternsinger-Teleskop zusammenzubauen. Kinder in aller Welt haben den Teleskop-Bausatz erhalten und fleißig geknickt, gefalzt und geklebt. Nun sind sie zum gemeinsamen Sternegucken bestens gerüstet

Mit ihren Sternsinger-Teleskopen beteiligen sich Sternsinger in Deutschland und Kinder aus Projekten des Kindermissionswerks in aller Welt an der Aktion „100 Stunden Astronomie“. Die Aktion steigt im Rahmen des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 und lädt alle Menschen ein, zwischen dem 2. und 5. April gemeinsam zu den Sternen schauen. Über astronomische Berechnungen werden die Kinder sich dabei wohl nicht den Kopf zerbrechen. Viel mehr geht es darum, aneinander zu denken und sich bewusst zu machen: Wir leben alle unter einem Himmel!

Endlich eingetroffen! In der von Salesianern geführten Schule im kambodschanischen Battambang erhalten die Schülerinnen und Schüler den Bausatz für das Sternsinger-Teleskop.

 


 

 

 

 

Gar nicht so leicht! Mit viel Geduld machen sich die Kinder ans Basteln der Teleskope aus Karton. Vorsichtig werden zwei Linsen aus Acrylglas eingeklebt.





 

 

 

 

Zunächst wussten die ehemaligen Straßenkinder in der kenianischen Hauptstadt Nairobi nicht, was sie mit den Teleskopen anfangen sollten. Nach einer kurzen Einführung durch die deutsche Freiwillige Natalie Leibfried bastelten die Mädchen und Jungen die kleinen Fernrohre mit Feuereifer in der von Ordensschwestern geführten Schule.







Sterne sahen die Mädchen beim Blick aus dem Fenster zwar keine. Doch der Test zeigt: Die Teleskope sorgen für scharfe Bilder und zeigen die Freunde im Hof immerhin sechsfach vergrößert.











Volle Fahrt voraus! Auch im russischen Novosibirsk bestanden die Teleskope den ersten Test: Die Jungen und Mädchen übten sich damit sogar in nautischer Navigation. Im Kinderclub unserer Projektpartner bekommen sie eine warme Mahlzeit, Hilfe bei den Hausaufgaben und finden stets ein offenes Ohr für ihre Sorgen.







Auf die Sterne müssen diese russischen Kinder allerdings noch ein bisschen warten. Zwischen dem 2. und dem 5. April werden sie gemeinsam mit Gleichaltrigen auf der ganzen Welt den Himmel beobachten.










Im südafrikanischen Sizanani sieht man die Sterne besonders klar. Hier bastelte der deutsche Freiwillige Jonathan Kempen die Teleskope mit den Mädchen und Jungen in einem Projekt für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.





















Umgekehrt durch das Teleskop schauen macht besonders viel Spaß, findet dieser Junge aus dem Projekt in Sizanani.













Auch im senegalesischen Dorf Ndondol machten sich die Jungen und Mädchen mit viel Spaß ans Basteln der Teleskope.











Voll konzentriert klebt Philippa die Einzelteile zusammen.




























Im österreichischen Mark Piesting freut sich die Klasse 4b der Volksschule aufs weltweite Sternegucken.













Auch in Steinbrückl, Österreich, sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Die Aktion „100 Stunden Astronomie“ kann beginnen!








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