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Hungerkatastrophe in Ostafrika
Maralal/Kenia
Die Menschen in der Diözese Maralal im Norden Kenias waren besonders schwer von der anhaltenden Trockenheit betroffen. 80 Prozent der örtlichen Bevölkerung sind Viehnomanden. Durch Wasser- und den damit verbundenen Weidenmangel haben sie einen Großteil ihrer Tiere und somit auch ihre Existenzgrundlage verloren. Die Ressourcenknappheit führte auch zu einer Verschärfung der Konflikte zwischen den einzelnen Volksgruppen. Leitragende waren vor allem Mütter und ihre Kinder.
Mit einer Soforthilfe in Höhe von 30.000 Euro unterstützte das Kindermissionswerk die Diözese Maralal. Der langjährige Partner kümmert sich vor allem um Haushalte mit alleinerziehenden Müttern, deren Kinder bereits in einem diözesanen Bildungs- oder medizinischen Programm betreut werden. Drei Monate erhielten die Haushalte Mais, Bohnen und Öl. Parallel zur Nahrungsmittelversorgung soll vor allem die Wasserversorgung in lang anhaltenden Trockenzeiten langfristig verbessert werden.
Ihre Hilfe kommt an!
Pater Marco Prastaro berichtet über Hilfslieferungen in der Diözese Maralal
„Wir sind sehr dankbar für Ihre Unterstützung, die es uns ermöglicht, den Kindern hier zu helfen", schreibt Pater Marco Prastaro, Generalvikar der Diözese Maralal, in seiner E-Mail vom 3. August. Das Kindermissionswerk unterstützt die Diözese im Norden Kenias mit einer Nothilfe von 30.000 Euro.
„Wir haben bereits begonnen, an vier Orten Nahrung zu verteilen", so Prastaro. „Heute Vormittag ist ein LKW nach Tuum aufgebrochen. Da die Straßen in sehr schlechtem Zustand sind, werden Priester die Hilfsgüter per Auto weiter verteilen. Denn wir möchten auch die Kinder erreichen, bei denen bis jetzt noch keine Hilfslieferungen angekommen sind. „Möge Gott Sie und alle Kinder segnen, die gespendet haben und diese Hilfe möglich machen."



