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Hungerkatastrophe in Ostafrika

Awassa/Äthiopien

Mütter mit ihren Kindern werden in der Gesundheitsstation mit den nötigsten Nahrungsmitteln versorgt. Foto: Projektpartner / Kindermissionswerk

Laut Information der äthiopischen Regierung benötigten rund 4,6 Millionen Äthiopier Nahrungsmittelhilfe zum Überleben. Im Apostolischen Vikariat Awassa war die Borana-Zone im äußersten Süden des Landes besonders von der Dürre betroffen. Die katholische Kirche unterhält hier eine von insgesamt zwölf Gesundheitsstationen.

Über diese läuft seit vielen Jahren ein Ernährungsprogramm, das vom Kindermissionswerk unterstützt wird. Diese Unterstützung wurde in Anbetracht der Hungerkatastrophe ausgebaut, um möglichst vielen Kindern mit ihren Familien helfen zu können.


Folgende Maßnahmen konnten umgesetzt werden:

  • Das Mutter- und Kind- Gesundheitsprogramm der Gesundheitsstation Dadim wurde verstärkt auf Mangel- und Unterernährung ausgerichtet.
  • Nahrungs- bzw. Nahrungs-Ergänzungsmittel (z.B. Famix, eine proteinreiche Getreide-Sojamischung) wurden an Kinder, Schwangere und stillende Mütter verteilt.
  • An vier Missionsschulen werden ca. 1.000 Schüler zehn Monate lang mit Nahrungsmitteln versorgt, um die Familien zu entlasten und die Schüler in den Schulen zu halten.


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Konto 1031
BLZ 370 601 93
Stichwort: Hunger