Soforthilfe nach der Flut
Lebensmittel und Medikamente für Flutopfer in Quetta
Salesianer Don Boscos leisten Nothilfe für hunderte Familien
Quetta ist die Hauptstadt der Provinz Beluchistan im Südwesten Pakistans nahe der afghanischen Grenze. Vor Ort arbeitet das Kindermissionswerk mit den Salesianern Don Boscos zusammen. Im "Don Bosco Learning Centre" bildet die Ordensgemeinschaft normalerweise Jugendliche aus. Nach der Flut mussten die Salesianer jedoch zunehmend Flüchtlinge betreuen. „Wir helfen wo wir können“, berichtete Salesianerpater Peter Zago, Leiter der Einrichtung. Tausende Menschen, die auf der Flucht vor den Wassermassen waren, suchten Schutz im Ziarat-Tal in der Nähe von Quetta. „Die Flüchtlinge vertrauen auf uns – und wir lassen sie nicht im Stich. Wir dürfen nun aber keine Zeit verlieren. Täglich steigen die Preise. Getreide, Brot und Medikamente werden knapp.“
Immer mehr Flüchtlinge erreichen die Region
Ein Nothilfeteam der Salesianer hatte Lebensmittel und Medikamente an die Opfer der Flutkatastrophe, die in das Umland der Stadt geflohen waren, verteilt. Zwölf junge Helfer gaben täglich in Begleitung von Sicherheitskräften Hilfsgüter an mehrere hundert Familien aus. „Wir haben den Vorteil, dass wir über unsere Auszubildenden und Mitarbeiter im Berufsbildungszentrum viele Familien und Verantwortliche in den Dörfern persönlich kennen. Somit finden wir viele Möglichkeiten, das Mehl, Speiseöl und auch die Medikamente an die notleidenden Menschen weiterzugeben", erklärte Pater Zago.



