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Stichwort: Integration

Anders sehen: Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben

Die St. Lucy’s School in Kenia fördert blinde und sehbehinderte Kinder

„Unsere Schule ist für viele blinde und sehbehinderte Kinder die einzige Chance auf eine angemessene Förderung“, berichtet Schwester Judith. Fotos: Eva Kersting / Kindermissionswerk

Wenn in Egoji, Kenia, die Glocke zur Pause läutet, ertönen Gelächter und Stimmengewirr auf den Gängen, genau wie an jeder anderen Schule. Besonders fröhlich ist die Traube von Kindern, die sich sogleich um Schwester Judith schart, denn bei ihr gibt es immer ein freundliches Wort, einen Scherz und ein offenes Ohr für kleine und größere Sorgen. „Unsere Schüler können schlecht sehen, manche sind sogar blind, aber sonst sind sie wie alle Kinder“, sagt die Rektorin Schwester Judith. Die St. Lucy’s School leistet einen großen Beitrag dazu, dass die Kinder sich trotz ihrer Behinderung entwickeln können wie ihre Altersgenossen.

Schwester Judith bittet um unsere Unterstützung, damit die Schule sehbehinderten und blinden Kindern helfen kann, sich zu entwickeln. Helfen Sie den Kindern, anders zu sehen!

So wirkt Ihre Spende

  • Ein Paket Braille-Papier kostet 8 Euro. 300 dieser Pakete werden pro Jahr benötigt.

  • 58 Euro pro Monat reichen aus,um ein Kind ganzheitlich zu betreuen und zu versorgen.

  • Die Kosten für eine Behandlung beim Augenarzt und das Anfertigen einer Brille betragen 70 Euro.

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Einzigartige Förderung

315 Kinder leben und lernen in diesem einzigartigen Internat in der Diözese Meru. 27 Lehrerinnen und Lehrer – viele von ihnen ebenfalls blind oder sehbehindert – kümmern sich um den Unterricht, leiten Arbeitsgruppen und viele Freizeitangebote. Englisch, Mathematik und die Landessprache Kisuaheli... alle Fächer folgen dem normalen Lehrplan, der in Kenia üblich ist. Hinzu kommen Fächer wie Blindenschrift und Orientierung sowie Schreibmaschinenkurse. Am Ende der Grundschulzeit steht ein anerkanntes Examen, das auch den Zugang zu weiterführenden Schulen ermöglicht.

Mit den Händen sehen: Die Kinder erlernen die Brailleschrift.

Liebevolles Miteinander

60 der Kinder leiden an Albinismus, ein angeborener Defekt der Pigmentierung der Haut. Menschen mit Albinismus haben ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Auch ihre Sehkraft ist meist beeinträchtigt, oftmals erblinden sie ganz. St. Lucy’s hat den höchsten Anteil von Kindern mit dieser Krankheit in ganz Kenia. Entscheidend für den Erfolg der Schule ist der gute Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. Die Kinder unterstützen sich gegenseitig und lernen von Anfang an, dass alle die gleichen Rechte haben.

Seit 1958 widmet sich die „St. Lucy’s School for the Blind“ der Förderung blinder und sehbehinderter Kinder. Aus einer kleinen Einrichtung für sieben Schüler wurde im Laufe der Jahre ein Internat für 315 Kinder.