Klimawandel und schwindende Anbauflächen

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Während die Hauptverursacher des Klimawandels vor allem in den Industrienationen zu finden sind, leiden unter den Folgen vor allem die Menschen in Entwicklungsländern. Ein Großteil der Bevölkerung dort ist von der Landwirtschaft abhängig. Von Dürren, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen sind sie am stärksten betroffen.

Erosion, Versalzung und Austrocknung
Durch Erosion, Versalzung oder Austrocknung werden jährlich fünf bis sieben Millionen Hektar Land für die Landwirtschaft unnutzbar. In den vergangenen 20 Jahren wurden so mindestens eine Million Quadratkilometer zerstört – eine Fläche, so groß wie Deutschland, Frankreich, die Benelux-Staaten, Österreich und die Schweiz zusammen. Neue Anbauflächen werden oft durch Brandrodung und andere gravierende Eingriffe ins Ökosystem nutzbar gemacht. So gewonnene Böden sind jedoch schnell ausgelaugt.