Piratenfischer leeren die Meere

Foto: Rolf Bauerdick

Sie kommen nachts und haben es vor allem auf wertvolle Arten abgesehen: Thunfische, Tintenfische oder Garnelen. Unter falscher Flagge fischen so genannte Piratenfischer vor den Küsten Afrikas mit riesigen, feinmaschigen Schleppnetzen das Meer leer. Bis zu sieben Milliarden Euro erwirtschaften die Fischräuber laut der UN Welternährungsorganisation (FAO) jährlich mit ihrem illegalen Geschäft.

Einheimische Fischer gehen leer aus

Die einheimischen Fischer gehen leer aus, denn sie können sich meist nicht gegen die Piratenfischer wehren. Sie verlieren ihre Arbeit und haben oft nicht einmal genug Fisch, um ihre Familien zu ernähren. Zahlreiche internationale Abkommen sollten in den vergangenen Jahren den Fischraub zwar stoppen, bis heute kontrollieren die Behörden jedoch nur mangelhaft.