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07.01.2015 14:52

Sternsinger zu Gast in Brüssel

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz empfängt königlichen Besuch aus sieben Nationen

Foto: Andreas Schmitter / Kindermissionswerk

Brüssel. „Vielen, vielen Dank für eure schönen Lieder und euren Besuch. Es macht Spaß und ist ein freudiges Ereignis für uns und mittlerweile schon eine längere Tradition“, bedankte sich EU-Parlamentspräsident Martin Schulz bei den Sternsingern. Am Mittwoch empfing er Sternsinger-Delegationen aus sieben europäischen Nationen im Brüsseler Europaparlament. Die Mädchen und Jungen kamen aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Serbien, Belgien und Südtirol/Italien. Vier Mädchen und Jungen aus der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena in Gernsheim (Bistum Mainz) vertraten die deutschen Sternsinger; die österreichischen Kinder kamen aus der Pfarre Maria Saal in Kärnten, die italienischen aus der Pfarrei Mauls (Sterzing) in Südtirol und die belgischen aus dem Pfarrverband Büttgenbach in Ost-Belgien. Bereits zum siebten Mal seit 2008 waren die Sternsinger im Europaparlament zu Gast.

Einsatz für Kinderrechte
Die jungen Königinnen und Könige trugen ihre Segenssprüche vor und schrieben den Segen „20*C+M+B+15 – Christus segne dieses Haus“ an die Tür zum Büro des Präsidenten. Zugleich machten sie deutlich, dass sie sich als Sternsinger für die Rechte von benachteiligten Kindern weltweit einsetzen. Sie baten Schulz darum, dass die Europäische Union noch mehr Anstrengungen für die Hilfe von Kindern in sogenannten Entwicklungsländern unternimmt: „Alle Kinder haben das Recht auf Bildung, Nahrung, Gesundheitsversorgung und ein Dach über dem Kopf. Alle die Kinder, denen es an diesen Dingen fehlt, sollten mit den Millenniums-Entwicklungszielen bis 2015, also bis zu diesem Jahr, erreicht werden. Aber es bleibt viel zu tun“, stellten die Sternsinger fest.

„Ihr Sternsinger habt ein wichtiges und gutes Ziel: Kindern in der Welt zu helfen. Schönen Dank für die Erinnerung an uns Politikerinnen und Politiker hier im Europaparlament daran, dass es Kindern nicht so gut geht und an das, was wir noch zu tun haben“, betonte Schulz im Anschluss. Seine Anerkennung zeigte er mit einer persönlichen Spende für ein Straßenkinderprojekt in Kenia, die die ungarischen Sternsinger stellvertretend entgegennahmen. Schulz verriet auch, dass er als Sternsinger in seiner Kindheit ein Sternsinger-Gedicht gelernt habe, das er den Sternsingern vortrug. Eine besondere Ehre wurde den Mädchen und Jungen in diesem Jahr noch zuteil. Sie erhielten eine Führung durch das Büro des Präsidenten und durften den tollen Ausblick von seinem Balkon auf Brüssel genießen.

Mehr als 902 Millionen Euro, fast 67.000 Projekte
Träger der Aktion Dreikönigssingen in Deutschland sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 902 Millionen Euro wurden seither gesammelt, fast 67.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 56. Aktion zum Jahresbeginn 2014 sammelten die rund 330.000 Mädchen und Jungen sowie ihre rund 90.000 Begleitenden aus 11.075 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 44,5 Millionen Euro. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

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DKS-Nr. 05 / 2014

HB

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