Babys ohne HIV

2009 wurden weltweit 370.000 Babys durch Mutter-Kind-Übertragung mit dem HI-Virus infiziert. Setzen Sie sich mit Ihrer Unterschrift im Rahmen des Aktionsbündnisses gegen AIDS gemeinsam mit dem Kindermissionswerk dafür ein, dass die Mutter-Kind-Übertragung bis 2015 gestoppt wird!
- mehr zur Aktion
Materialien
- Aids in Stichworten
- Was ist "Home Based Care"?
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- Unterrichtsbaustein "Aids is real"
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- Bikila und der Baobab – Theater-
stück für Kinder zum Thema Aids
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Kinder und Aids
Alle 10 Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt ein Mensch an Aids. Fast immer bedeutet das, dass ein Kind Vater oder Mutter verliert.
Die Immunschwächekrankheit Aids zählt neben Tuberkulose und Malaria zu den größten Pandemien unserer Zeit. Weltweit leben etwa 33,3 Millionen Menschen mit HIV/Aids. 330.000 davon sind Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. 310.000 Menschen sind 2009 im Zusammenhang mit HIV/Aids gestorben, 2,6 Millionen infizierten sich im selben Zeitraum mit dem HI-Virus (Quelle: UNAIDS Report 2010). 15,2 Millionen Kinder sind durch die Pandemie zu Waisen geworden. Das Kindermissionswerk hilft bei der Unterstützung von Waisenkindern, der Durchführung von Aufklärungsprogrammen und der Versorgung mit adäquaten Medikamenten.
Hilfe für Waisenkinder
Familie – vor allem in Afrika bedeutet das vielfach ein Leben ohne Eltern. Wenn Eltern an Aids erkrankt oder an den Folgen der Krankheit gestorben sind, werden die Kinder in der Regel von der Großfamilie aufgenommen. Jedoch stehen die Familien bereits selbst vor der Schwierigkeit, die eigenen Kinder zu ernähren, sodass die Aufnahme eines Waisenkindes oftmals zur Überforderung wird. Die ältesten Kinder sind so gezwungen, die Verantwortung für die jüngeren Geschwister zu übernehmen. Überfordert mit dieser schwierigen Aufgabe leiden die Kinder oft an Unterernährung und Krankheit. Das Kindermissionswerk spielt daher in zahlreichen Projekten bei der Unterstützung dieser so genannten Kinderhaushalte eine entscheidende Rolle. Mit Hilfe von Pflegefamilien können die Kinder zudem wieder in eine familiäre Umgebung integriert werden, und besonders durch die Förderung der schulischen und beruflichen Ausbildung schenkt das Kindermissionswerk den Kindern eine Perspektive für die Zukunft.



