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06.01.2014 14:44

„Gesegnete Menschen geben nicht so schnell auf“

Bundespräsident Joachim Gauck empfängt Sternsinger aus dem Bistum Würzburg

Großes Lob für die Sternsinger aus berufenem Munde. „Der Präsident dieses  Landes freut sich, dass dieses Land durch euer Tun geschmückt ist“, machte Bundespräsident Joachim Gauck am Montag im Schloss Bellevue deutlich. Pünktlich zum Dreikönigsfest hatte der Bundespräsident gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt kleine und große Könige in seinem Amtssitz in Berlin empfangen. 42 Sternsinger aus dem Bistum Würzburg vertraten dabei alle Mädchen und Jungen, die in diesen Tagen überall in Deutschland Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt sammeln.

„Wenn ich heute sage, ‚das fängt ja gut an´, dann bedeutet das: Ich kann mir keinen besseren Anfang vorstellen als den, den ihr mir bereitet. Heute an meinem ersten Arbeitstag im neuen Jahr“, freute sich der Bundespräsident über den Besuch der Sternsinger. „Ihr seid Botschafter für die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, die es auf der ganzen Welt gibt. Aber der größte Dank bezieht sich auf den Segen. Gesegnete Menschen geben nicht so schnell auf. Sie haben länger Hoffnung und sie haben mehr Kraft und Offenheit für andere.“ Ein Dankeschön gab der Bundespräsident den Kindern auch mit auf den Weg in die Heimatgemeinden – ein Dankeschön für die zahlreichen Ehrenamtlichen, die vor Ort die Aktion Dreikönigssingen organisieren.

Eine besondere Aufgabe hatten Linus Arnold (11), Anja Habermann (15) und Veronika Urlaub (15) übernommen. Zum Auftakt des Empfangs trugen sie den Segensspruch der Sternsinger vor und schrieben den Segen „20*C+M+B+14 – Christus segne dieses Haus“ an das große Portal von Schloss Bellevue. „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ heißt das Leitwort der aktuellen Aktion Dreikönigssingen. In einem kleinen Szenenspiel trugen die Mädchen und Jungen vor, warum sie sich in diesem Jahr besonders für Flüchtlingskinder in aller Welt engagieren. „Wir Sternsinger möchten deutlich machen: Nur Menschen in Not fliehen“, erklärte Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), stellvertretend für die Träger der Aktion. „Wir freuen uns, wenn Sie sich weiterhin für Flüchtlinge weltweit und besonders hier in Deutschland einsetzen und so für diese Kinder und Jugendlichen ein Segen sind“, wandte sich Pfarrer Rapp direkt an den Gastgeber. Er hatte gemeinsam mit Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, die Würzburger Sternsinger zu dem Empfang im Schloss Bellevue begleitet. Mit seiner persönlichen Spende für das Dreikönigssingen unterstützt Bundespräsident Gauck ein Schulprojekt im Flüchtlingslager Dzaleka in Malawi, dem Beispielland der diesjährigen Aktion.

Könige aus elf Würzburger Pfarrgemeinden

Die kleinen und großen Könige hatten sich aus elf Pfarrgemeinden im Bistum Würzburg auf den Weg nach Berlin gemacht – aus Unterspiesheim, Helmstadt, Langendorf, Wonfurt, Ramsthal, Stockstadt, Volkach, Steinfeld, Kirchzell und Heiligkreuz/Würzburg sowie aus der Kuratie Leutershausen. Bundespräsident Gauck war zum zweiten Mal Gastgeber für die Sternsinger. Anfang 2013 hatte er Mädchen und Jungen aus dem Bistum Mainz in seinem Amtssitz begrüßt. In den Vorjahren hatten Gaucks Amtsvorgänger Horst Köhler und Christian Wulff Sternsinger aus dem Erzbistum Köln (2005), aus dem Bistum Görlitz (2006), aus dem Erzbistum Bamberg (2007), aus den Bistümern Speyer (2008) und Hildesheim (2009), aus den Erzbistümern Berlin (2010) und Hamburg (2011) sowie aus dem Bistum Essen (2012) empfangen.

Rund 858 Millionen Euro, mehr als 65.000 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 858 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 65.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 55. Aktion zum Jahresbeginn 2013 hatten die Mädchen und Jungen aus 11.604 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 43,7 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.
 
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DKS-Nr. 02 / 2014
Röm

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