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Haiti: Ein Ort der Hoffnung

Fünf Jahre nach dem schweren Erdbeben auf Haiti sind die seelischen Wunden der Menschen noch nicht verheilt

In der Tagesstätte „Foyer de l’Espérance“ finden Kinder wie Jessie Geborgenheit und ein offenes Ohr. Foto: Florian Kopp / Kindermissionswerk

Gemeinsam haben wir mit dem Wiederaufbau Haitis begonnen. Doch es gibt noch viel zu tun. Schenken Sie den Kindern in Haiti Hoffnung auf eine bessere Zukunft!


So wirkt Ihre Spende

  • 40 Euro im Monat kostet die medizinische Versorgung für ein Kind.

  • Um ein Kind einen Monat mit ausgewogener Nahrung zu versorgen, werden 60 Euro benötigt.

  • Mit 100 Euro im Monat erhalten zwei Kinder Lernmaterialien und Bücher und können an Schul- und Freizeitaktivitäten teilnehmen.

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Jessie mit ihrer Mutter Antoine. Foto: Florian Kopp / Kindermissionswerk

Jessie war fünf Jahre alt, als Haitis Erde bebte. Das Mädchen klammerte sich an seine Mutter, und gemeinsam flüchteten die beiden auf die Gasse vor ihrem Haus. „Es war ein Albtraum“, erinnert sich Jessies Mutter Antoine unter Tränen. „Überall lagen Tote, die Menschen schrien vor Angst und Schmerzen.“

Während Mutter und Tochter den herabstürzenden Trümmern entkamen, starb Jessies Vater beim Einsturz eines Gebäudes. Seitdem ist die Familie auf sich allein gestellt. Die Trauer um den Vater und Ehemann und die Sorgen um die Zukunft spüren sie jeden Tag.

Hoffnung schöpfen

Doch Jessies Mutter klagt nicht: Sie ist dankbar, dass ihr Kind gesund ist und die Schule „Basile Moreau“ besuchen kann. Die Schule liegt in einem Armenviertel der Hauptstadt Port-au-Prince und wurde beim Erdbeben komplett zerstört. Nun konnte sie mit Ihrer Hilfe und der Unterstützung des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ wieder aufgebaut werden. Antoine wünscht sich sehr, dass ihre Tochter dort einen guten Schulabschluss machen und sich damit ihren Traum erfüllen kann: Sie möchte Ärztin werden.

„Die Kinder sind sehr lernbegierig“, sagt Pater Baudelaire. „Sie wollen etwas erreichen – für sich selbst und ihr Land.“. Foto: Florian Kopp / Kindermissionswerk

Schule allein reicht nicht

Das Erdbeben hat alles verändert. Jessie teilt ihr Schicksal mit unzähligen Kindern, die immer noch traumatisiert und von den Erlebnissen gezeichnet sind. Familien sind zerbrochen, Kinder leben schutzlos auf der Straße, Waisenkinder trauern um ihre Eltern. Die Schulbildung ist für die Kinder ein wichtiger Schritt in ein selbstbestimmtes Leben. Doch Schule allein reicht nicht. Kinder wie Jessie benötigen vielseitige Unterstützung, Geborgenheit und Schutz. Nur so können sie neues Vertrauen ins Leben fassen und die Schule gut abschließen.

Das weiß Pater Baudelaire nur zu gut: „Das Kindermissionswerk hat uns beim Wiederaufbau der Schule sehr geholfen. Und dies ermutigte mich, das ‚Foyer de l’Espérance‘ zu gründen.“

Im „Foyer de l’Espérance“ erhalten die Kinder täglich gesunde Mahlzeiten. Foto: Florian Kopp / Kindermissionswerk

Praktische Hilfen und ein offenes Ohr

Der Name der Tagesstätte „Foyer de l’Espérance“ ist Programm. Denn neben warmen Mahlzeiten, Kleidung und Hilfe bei den Hausaufgaben erhalten die Kinder Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten: ein offenes Ohr und Zuspruch. Gemeinsam mit den Lehrern und älteren Schülern der benachbarten Schule „Basile Moreau“ organisiert Pater Baudelaire Betreuungsprogramme, die den Kindern Stabilität geben. „Die Wunden der traumatisierten Kinder und Jugendlichen sind noch nicht verheilt. Wir begleiten Kinder wie Jessie intensiv, damit sie ihre Traumata überwinden können“, sagt Pater Baudelaire. Er will das Angebot der Tagesstätte ausbauen. Dazu gehören eine Schneiderwerkstatt für Mädchen und Nachhilfekurse in Mathematik und Französisch.