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Sternsinger-Blog
Die 16-jährige Kölnerin Svenja Gabriel war knapp ein Jahr zu Besuch bei ZipZap und berichtet im Blog von ihren Erlebnissen!
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Video über Zip Zap
„Der Zirkus ist mein Zuhause”
Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger” unterstützt die Zirkusschule Zip Zap
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wäre Xholile Nkomane beinahe vollends in die Kriminalität abgerutscht. Doch dann stieß er auf Zip Zap, die Zirkusschule in Südafrika. Dort hat er das gefunden, was er als Straßenkind nicht hatte: eine Familie und gute Vorbilder. „Zip Zap ist mein Zuhause. Ich möchte mein Wissen an die jüngeren Kinder weitergeben und für sie da sein, wie es Brent macht. Brent ist wirklich mein Vorbild. Er teilt mit uns, was er gelernt hat”, erzählt Xholile.
Zip Zap steht allen Kindern offen
Brent van Rensburg und Laurence Estève, zwei professionelle Trapezartisten, haben Zip Zap 1992 in Kapstadt gegründet. Ohne Geben kein Nehmen - das ist das Motto. Die Zirkusschule ist eine Anlaufstation für viele Kinder und Jugendliche, die sonst niemanden haben, zu dem sie gehen können. Das ZipZap-Zelt steht allen Kindern im Alter von sieben bis 18 Jahren offen, egal woher sie kommen, welche Hautfarbe sie haben oder welche Fähigkeiten und Talente sie besitzen. Die Kinder werden ohne Gebühr in die Zirkusschule aufgenommen, trainieren zusammen und treten vor Publikum auf: als Jongleure, Trampolinspringer oder Seiltänzer. Ältere Kinder und Jugendliche schlüpfen nach und nach in die Rollen von Betreuern und Trainern. Aus Zip Zap sind bereits international erfolgreiche Artisten hervorgegangen, so etwa die „Baker Boys”, die für ihren Auftritt in Monte Carlo den internationalen Zirkuspreis erhalten haben.
Viele Kinder sind permanent im Zirkus untergebracht: Waisen- und Straßenkinder, die keine Familie mehr haben oder nicht in ihre Familien zurückkehren können. Sie leben in den vom Zirkus zur Verfügung gestellten Unterkünften, besuchen die Schule und können neben dem Projekt „Akrobatik gegen Gewalt" eine Berufsausbildung absolvieren: in Berufsfeldern wie etwa Theater, Tanz, Schmieden, Schreinern, Kostümdesign oder Bühnenmanagement. Zusätzlich kümmert sich Zip Zap auch um HIV-positive Kinder in einer Klinik im Township Khayelitsha. Xholile hilft in diesem Projekt mit. Zusammen mit van Rensburg und anderen Jugendlichen trainiert er die Kinder in Akrobatik oder Jonglage.
Viele Wünsche für die Zukunft
Die Herausforderungen in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen wachsen. Zudem gibt es auch viele Pläne, die van Rensburg und Estève mit Hilfe des Kindermissionswerks „Die Sternsinger” verwirklichen möchten: Sie würden gerne neue Klassenräume bauen oder die Werkstätten für die Berufsausbildungen erweitern. Van Rensburg träumt davon, ein Zirkusrestaurant aufzubauen, um damit zusätzlich Einkommen zu erwirtschaften. Damit könnte dann in der Schule die Küche ausgebaut und Kochunterricht angeboten werden. Und für das Projekt in Khayelitsha wünschen sie sich ein eigenes kleines Zirkuszelt, in dem die Kinder auftreten könnten.
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