Unser Motto:
Kinder helfen Kindern


Wir schlagen eine Brücke von Deutschland nach Asien, Ozeanien, Afrika und Lateinamerika. Die Brücke heißt "Kinder helfen Kindern". Sie ist keine Einbahnstraße:
Kinder hierzulande helfen mit vielfältigen Aktionen und ermöglichen dadurch jährlich rund 3.600 dringende Kinder-Hilfsprojekte.
 
Über unsere Publikationen und Veranstaltungen lassen sie sich wiederum beschenken durch Beispiele aus dem Leben der Kinder aller Welt. Auch erfahren sie dadurch viel über die Kirche in anderen Ländern der Welt.
"Kinder helfen Kindern", - es war ein Mädchen aus Aachen, Auguste von Sartorius, die vor fast 160 Jahren einen Anfang machte. Betroffen von der Not der Kinder in China und Afrika, griff sie eine Initiative auf, die 1843 in Frankreich begonnen hatte und heute in 110 Ländern verbreitet ist. Aus dem ursprünglichen "Werk der heiligen Kindheit" ist inzwischen das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" geworden. Als Gründungsdatum gilt für Deutschland das Fest Maria Lichtmess 1846.

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Unsere Hilfe:
Gezielt und wirkungsvoll


Im Blick haben wir besonders die "Kinder in Not": Waisenkinder, behinderte Kinder, Kinder von Ureinwohnern, Kinder in Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern, Straßenkinder, HIV-Infizierte und Aids-Kranke Kinder, Opfer von Naturkatastrophen. Unsere Hilfsaktionen und Projekte verstärken die Eigeninitiative vor Ort und zielen darauf, "dass Kinder heute und morgen leben können".
Die finanziellen Mittel stammen aus Spenden von Kindergruppen, Schulklassen, Familien, Gemeinden, Aktionskreisen, einzelnen Förderern, aus Projektpartnerschaften sowie weiteren Aktionen und Initiativen - etwa zu St. Martin. Den größten Beitrag leistet die jährliche Aktion Dreikönigssingen, an der immer rund eine halbe Millionen Kinder teilnehmen.
 
Unser Stil:
Partnerschaft und Verantwortung


Unsere Partner in Übersee sind vor allem die Ortskirchen in Asien, Ozeanien und Lateinamerika. Meistens sind es Bischöfe und Priester, Ordensleute und Leiter sozialer und pastoraler Einrichtungen. Hier in Deutschland initiieren, begleiten und bündeln wir die vielen Aktivitäten von Gruppen, Schulen und Gemeinden. Wir vermitteln dazu gerne Projekte und leiten die Spenden zügig und unbürokratisch weiter.
Zusammen mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend sind wir Träger der bedeutendsten Aktion, dem Dreikönigssingen. Gemeinsam mit Fachleuten, zum Beispiel aus den anderen katholischen Hilfswerken, verantworten wir die wirksame und gerechte Verteilung der Spenden.
 

Unsere Partner
Sechs Werke für die Eine Welt

Das Kindermissionswerk arbeitet im Rahmen des Netzwerkes MARMICK mit den katholischen Hilfswerken Misereor, Adveniat, Renovabis, Missio München und Missio Aachen sowie Caritas international zusammen.

Dabei wird die weltkirchliche Arbeit der Werke koordiniert und gemeinsame Auftritte – wie beispielsweise beim Katholikentag – werden geplant. Eine Übersicht der wichtigsten Termine im weltkirchlichen Kalender können Sie hier downloaden:

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Unser Logo ...

Daran soll unser Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zu erkennen sein.

Seine Bedeutung:
Der STERN hat acht Zacken und leuchtet aus dem Zentrum heraus. Die Zahl 8 erinnert unter anderem an die „Seligpreisungen“ (Mt 5,2 ff), in denen Jesus die Mentalität beschreibt, die für das Reich Gottes gelten soll, besonders mit dem Blick auf die Armut und Not der Schwachen. Das Wort KINDER ist tatsächlich von einem Kind in der 1. Klasse einer Grundschule geschrieben worden. Unser Name „Missionswerk“ fügt sich dann eher sachlich und bescheiden an. DIE STERNSINGER sind und bleiben unser spezielles „Gütezeichen“.
 
 
Überblick über die historische Entwicklung des Kindermissionswerkes in Deutschland
   
Mai 1843   Gründung des Kindermissionswerkes unter dem Namen „Oeuvre de la Ste. Enfance“ von Charles de Forbin-Janson, Bischof v. Nancy / Frankreich.
   
02.02.1846   Gründungstag des deutschen Kindermissionswerkes unter dem Namen „Verein der heiligen Kindheit“; Gründerin und erste Leiterin des Vereins: Auguste v. Sartorius.
   
1848   Beginn der Herausgabe der „Jahrbücher“ des Vereins der hl. Kindheit
   
27.01.1851   Der Pariser Zentralrat des Vereins setzt in Aachen einen Verwaltungsrat für den Verein ein, der für das ganze nördliche Deutschland zuständig ist.
Vorsitzender des Verwaltungsrates: Pfr. Wilhelm Sartorius, Aachen.
   
17.07.1856   Papst Pius IX. erhebt das Werk zu einem kanonisch errichteten und be-stätigten kirchlichen Verein. Der Verein erhält einen Kardinal als Protektor.
   
1866   Die Schwestern vom armen Kinde Jesu übernehmen die schriftlichen Arbeiten sowie den Versand der Materialien und der Jahrbücher.
   
1876   Umzug in des Verwaltungsrates in ein Haus der Schwestern vom armen Kinder Jesu die Michaelsbergstraße / Aachen.
   
1894/95   Gründung des Schutzengelvereins für die Unterstützung der seelsorgerischen und sozialen Aufgaben an den Kindern / Jugendlichen in den deutschen Diasporadiözesen; die Kinder spenden jährlich 12 Pfg. für den Schutzengelverein und 48 Pfg. für das Werk d. hl. Kindheit.
   
1914-18   1. Weltkrieg;
die gesammelten Gelder können weder zum Zentralrat nach Paris noch in die deutschen Missionsgebiete weitergeleitet werden.
   
1920   Lehrer Sittart wird Generalsekretär des Werkes; Ausweitung der pädagogischen Arbeit; verstärkter Einbezug von Lehrpersonen.
   
19.03.1921   Der Sitz des Schutzengelvereins wird auf Wunsch der Bischöfe von Aachen nach Paderborn zum Bonifatiusverein verlegt.
   
03. 05.1922   Das Werk d. hl. Kindheit wird von Papst Pius XI. zum „Päpstlichen Werk“ erhoben.
   
22.08.1927  
Der Aachener Dom wird Hauptheiligtum des Werkes d. hl. Kindheit in Deutschland.
   
1929   Gründung des gemeinnützigen Vereins „Werk der heiligen Kindheit in Deutschland e.V.“.
   

1930
  Kauf des Hauses in der Stephanstraße 35.
   
1931   Beginn der Schwierigkeiten mit den Weiterleitungen der gesammelten Gelder nach Paris (Devisengesetzgebung).
   
1936   Gründung des Missionsmuseums hinter dem Gebäude Stephanstr. 27-29.
   
Juli 1933   Verbot der gleichzeitigen Mitgliedschaft in nationalsozialistischen Jugendorganisationen und kirchlichen Verbänden durch die Nazis.
   
05.11.1934   Sammlungsgesetz;
das Sammeln von Geld und geldwerten Dingen darf nicht mehr öffentlich geschehen.
   
27.02.1935   Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht mehr Mitglied eines Vereins außerhalb der Schule sein.
   
15.08.1935   Verbot der Mitarbeit von Lehrpersonen in konfessionellen Jugendverbänden.
   
ab 1935   Überwachung des Werkes d. hl. Kindheit durch die Gestapo; Präsident Alois Oster und der neue Generalsekretär Msgr. Johannes Solzbacher werden verschiedentlich verhört.
   
1939-1945   2. Weltkrieg
   
1940   Aberkennung der Steuerfreiheit rückwirkend bis 1935.
   
Dezember 1940   Msgr. Johannes Solzbacher wird Präsident des Werkes d. hl. Kindheit.
   
01.01.1941   Der Schutzengelverein betreibt die Trennung vom Werk d. hl. Kindheit, da er von der Steuerpflicht befreit ist.
   
01.06.1941   Die Zeitschrift „Diaspora und Heidenmission“ (Zeitschrift f. Kinder) muss wegen der Streichung des Papierbezugs eingestellt werden.
   
10.07.1941   Das Haus Stephanstr. 35 wird für das Arbeitsamt zwangsgeräumt; Umzug in die Hermannstraße zum Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung.
   
13.07.1943   Zerstörung des Hauses in der Stephanstr. 35 durch Bomben; das Dachgeschoss des Hauses des Päpstlichen Werkes der Glaubensverbreitung in der Hermannstraße brennt aus; viele Unterlagen des Werkes d. hl. Kindheit verbrennen.
   
Oktober 1945   Wiederbeginn der Arbeit des Werkes d. hl. Kindheit .
   
1946   Leitwort: „Alle Kinder dieser Erden sollen Gotteskinder werden“.
   
05.05.1946   Offizielle Feier des 100jährigen Jubiläums des Werkes d. hl. Kindheit im Aachener Dom.
   
Anfang 1949   Umzug in das Gartenhaus und das ehemalige Missionsmuseum in der Stephanstraße .
   
Januar 1949   1. Ausgabe von „Die Sternsinger“.
   
1950   Herausgabe der Zeitschrift „Heilige Kindheit - Schule und Mission“.
   
1950   Einführung des „Welttages der Heiligen Kindheit“ durch Papst Pius XII.
   
Januar 1951   Einweihung des Neubaues der Stephanstraße 35.
   
20.05.1958   P. Paul Koppelberg wird Präsident des Werkes d. hl. Kindheit e.V.
   
Januar 1959   1. Aktion Dreikönigssingen
   
1964   Abschaffung des „Nicknegers“.
   
1971   125jähriges Jubiläum des Kindermissionswerkes.
   
1975   Einrichtung einer Regionalstelle in München.
   
1976   Unterstellung des Kindermissionswerkes, des Werkes der Glaubensverbreitung, des Apostel-Petrus-Werkes und der Päpstlichen Missionsvereinigung unter die Hl. Kongregation für die Evangelisierung der Völker in Rom.
   
01.04.1980   Prälat Arnold Poll wird Geschäftsführender Generalsekretär;
die Präsidenten von Missio-Aachen und Missio-München amtieren als Co-Präsidenten des Kindermissionswerkes.
   
1980   Leitwort: „Den Kindern helfen, dass sie leben können“.
   
1982   Einführung der Zeitschrift: KINDERGARTEN UND MISSION.
   
1983   Neuordnung und Wiedereröffnung des Missionsmuseums im oberen Flur des Hauses Stephanstraße 35.
   
1984   Erster Empfang der Sternsinger beim Bundeskanzler.
   
28.05.1993   150jähriges Jubiläum des Kindermissionswerkes.
   
23.06.1993   Satzungsänderung: Wiedereinführung des Präsidentenamtes.
   
01.04.2000   Msgr. Winfried Pilz wird Präsident im Kindermissionswerk.
   
2006   Das Kindermissionswerk feiert sein 160-jähriges Bestehen
     
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