Aktuelle Pressemeldungen 

19. Juni 2008
Zimbabwe: Katholische Hilfswerke fordern freie Wahlen und ein sofortiges Ende der Gewalt

24. Mai 2008
„Heiße Lieder, heiße Rhythmen, heiße Eindrücke aus aller Welt“
2.500 Sternsinger feiern rauschendes Fest zur 50. Aktion Dreikönigssingen

19. Mai 2008
Weltkinderfest zum Jubiläum
Sternsinger feiern beim Katholikentag ihre 50. Aktion Dreikönigssingen

16. Mai 2008
Kleine Könige in prächtigen Kostümen
Sternsinger-Modenschau zur Geburtstagsfeier in Osnabrück

16. Mai 2008
Gesicht zeigen für Gerechtigkeit
Kindermissionswerk engagiert sich beim Katholikentag in Osnabrück

16. Mai 2008
Sternsinger: 50.000 Euro für Kinder in Birma
Katastrophenhilfe für Opfer des Wirbelsturms

13. März 2008
Star-Kids interviewen Prominente
Neue Folgen in der Kar- und Osterwoche bei SuperRTL

28. Februar 2008
Papst widmet Spende des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ kenianischen Kriegsopfern

20. Februar 2008
„ Kinder suchen Frieden“
Sternsingerverantwortliche starten Vorbereitung der 51. Aktion Dreikönigssingen

18. Januar 2008
Bunte Sternsingerschar vor farbenfrohem Kapellenfenster
Kindermissionswerk weiht gläsernes Dreikönigs-Kunstwerk ein

15. Januar 2008
Besser als alle Reden im Parlament
Sternsinger begeistern bei ihrer Premiere im Europaparlament

13. Januar 2008
Premierenauftritt in Straßburg
Sternsinger aus dem Erzbistum Freiburg bringen Segen ins Europaparlament

12. Januar 2008
Dunkelblaue Ballons mit wichtigen Botschaften
Engagement der Sternsinger gewürdigt – 10.000 kleine Könige bundesweit bei Dankfeiern

11. Januar 2008
„Vorbilder für den Frieden“
Kardinal Lehmann gratuliert Sternsingern zur 50. Aktion – Bundesweite Dankfeiern

06. Januar 2008
„Ihr macht mir Mut!“
Speyerer Sternsinger schreiben im Schneegestöber Segen ans Schloss Bellevue06.


19. Juni 2008
Zimbabwe: Katholische Hilfswerke fordern freie Wahlen und ein sofortiges Ende der Gewalt

Die Katholischen Hilfswerke Misereor, missio und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ haben ein sofortiges Ende der Gewalt in Zimbabwe gefordert. Mit Blick auf die bevorstehende Präsidenten-Stichwahl am 27. Juni 2008 appellierten die Werke an das Bundesaußenministerium, seinen Einfluss bei der Afrikanischen Union, der südafrikanischen Staatengemeinschaft SADC und bei Südafrikas Präsident Thabo Mbeki für freie Wahlen in Zimbabwe unter unabhängiger, internationaler Beobachtung geltend zu machen. Damit unterstützen die Werke die Forderungen der katholischen Bischofskonferenz Zimbabwes. „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie der derzeitige Präsi-dent Mugabe das Land zugrunde richtet und die Bevölkerung terrorisiert. Der Aufruf der katholischen Bischöfe des Landes darf nicht ungehört verhallen, sonst droht eine Gewalteskalation in der gesamten Region“, erklärten Ver-treter der Werke am Mittwoch in Aachen.

Die Katholische Bischofskonferenz Zimbabwes hatte letzte Woche Gewalt und Terror im Land massiv verurteilt. Sie fordert Bevölkerung, Regierungspartei und Opposition auf, unverzüglich zu einem rechtmäßigen, fairen Wahl-prozess zurückzukehren, andernfalls sei die Versöhnung und Befriedung des Landes nach der Wahl kaum mehr möglich.

Am 29. März 2008 hatte die Oppositionspartei MDC (Movement for De-mocratic Change) die Mehrheit der Sitze im Parlament gewonnen. Bei der gleichzeitig abgehaltenen Präsidentschaftswahl hatte Oppositionskandidat Morgan Tsvangirai zwar die Mehrheit der Stimmen, jedoch angeblich nicht die von der Verfassung geforderten 50 Prozent erreicht. Daher wurde für den 27.6. eine Stichwahl angesetzt. Der Oppositionsführer wurde seither mehr-fach inhaftiert und nach Verhören jedoch wieder freigelassen. Der General-sekretär der MDC wurde am Donnerstag letzter Woche wegen angeblichen Hochverrates festgenommen.

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24. Mai 2008
„Heiße Lieder, heiße Rhythmen, heiße Eindrücke aus aller Welt“
2.500 Sternsinger feiern rauschendes Fest zur 50. Aktion Dreikönigssingen

Osnabrück.  2.500 Sternsinger und Sternsingerbegeisterte feierten am Samstag im Osnabrücker Schlossgarten mit einem rauschenden Fest den Abschluss ihrer 50. Aktion Dreikönigssingen. Unter dem Motto „Mission possible – Eine Welt ist möglich“ wechselten sich auf der großen Bühne beim 97. Deutschen Katholikentag drei Stunden lang Tänze, Musik und Informationen zum Engagement der kleinen Könige ab. Und einige von ihnen waren trotz der sommerlichen Temperaturen sogar in ihren prächtigen Gewändern mit dabei – und zeitweise lag sogar der Geruch nach Weihrauch in der Luft.

„Heiße Lieder, heiße Rhythmen, heiße Eindrücke aus aller Welt“, sagte Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, zum Abschluss des Bühnenprogramms, das zugleich das Jubiläumsjahr beendete.


Foto: Katrin Erbe

„Ich bin sicher, die meisten haben erstmals erlebt, wie viele Sternsinger es gibt, die heute aus allen Himmelsrichtungen nach Osnabrück gekommen sind.  Jetzt nehmen sie in ihren kleinen Gruppen für lange Zeit eine begeisternde Erinnerung mit.“ Auch Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), war begeistert: „Es war ein tolles Geburtstagsfest mit vielen Geburtstagskindern, den Sternsingern. Ich wünsche mir von Herzen, dass alle, die heute dabei waren, sich wieder mit vielen anderen für die Kinder in Not engagieren.“

Sternsinger-Modenschau und Weihrauch
Zu den Höhepunkten des Festes zählte eine Sternsinger-Modenschau. Die prächtig gekleideten Könige aus den Pfarrgemeinden St. Andreas in Emsbüren (Bistum Osnabrück), St. Johannes in Michelfeld (Erzbistum Bamberg), St. Stephan in Weinstadt-Großheppach (Bistum Rottenburg-Stuttgart) und St. Wolfgang in Augsburg (Bistum Augsburg) präsentierten dem Publikum – teilweise moderiert von den eigenen Näherinnen und Sternsingerbegleitern – ihre Gewänder dem Publikum. Die vier Gruppen hatten die Fahrt zum Katholikentag bei einem Wettbewerb um die prächtigsten Gewänder gewonnen. „Nachdem ich einige Male an den Türen gehört habe, ‚Was die Kinder anhaben, waren mal unsere Wohnzimmergardinen!’, wusste ich, jetzt müssen neue Gewänder her“, kommentierte Susanne Kuch, Sternsingerbegleitende aus Großheppach, den Auftritt ihrer Gruppe zur Freude des Publikums.

Eine Sternsingergruppe aus Quedlinburg berichtete von ihren Erlebnissen mit einem Kamerateam, das sie im Januar auf ihrem Weg zu den Menschen im Harz begleitet hatte. Sternsinger Max sah das verstärkte Medieninteresse für das Engagement der jährlich 500.000 Mädchen und Jungen eher nüchtern: „Eigentlich war gar nichts so besonders daran, außer, dass wir immer auf das Team warten mussten, bis die ihren ganzen Kram hinter uns her getragen haben.“

Musik, Tänze und Stimmung aus der Einen Welt
Die Band „Patchwork“ sorgte musikalisch für gute Stimmung. Die Musiker aus Berlin hatten sogar exklusiv für das Weltkinderfest ein Lied komponiert: „Alle für Eine Welt – Alle für Eine – Eine für alle. Einer der alles hält.“ Tolle Trommeltöne brachten die N’dere-Kids aus Kampala (Uganda) mit. Ihr „Töpfe-Tanz“ symbolisierte eindrucksvoll den Wunsch nach Frieden vieler ehemaliger Kindersoldaten. „Nur wenn jede Entscheidung gut überlegt ist, kann es Frieden geben“, sagte der zwölfjährige Erya. Mädchen und Jungen aus dem brasilianischen Kinderdorf Cidade da Crianca bedankten sich mit Tänzen aus ihrer Heimat für die Unterstützung der Sternsinger.

Aber es gab nicht nur Musik und Tanz: Projektpartner und Aktionsverantwortliche berichteten von der Lebenssituation benachteiligter Kinder in den Ländern des Südens. Das kurzweilige Programm rundeten die Samba-Kids aus Berlin, der Dresdener Bistums-Kinderchor und der Mitmachzirkus „Barbarella“ ab. Am Schluss leuchteten im Schlossgarten hunderte Papp-Sterne. Darauf hatten die  Sternsinger ihre Wünsche für die Welt geschrieben. Wie Lea aus Melle und Lara aus Datteln wünschten sich viele Kinder „Frieden und Gemeinschaft für diese Welt“. Um eine friedlichere Welt wird es auch bei der kommenden Aktion Dreikönigsingen 2009 gehen. „Kinder suchen Frieden“, heißt das Leitwort, das auf die Situation der Kinder in Kolumbien hinweist.

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... weitere Berichte und Bilder vom Kirchentag finden Sie hier


19. Mai 2008
Weltkinderfest zum Jubiläum
Sternsinger feiern beim Katholikentag ihre 50. Aktion Dreikönigssingen

Aachen/Düsseldorf. Trommelklänge, Tänze, Musik, ein Mitmachzirkus, Interviews und eine ungewöhnliche Modenschau – unter dem Motto „Mission possible – Eine Welt ist möglich!“ feiern die Sternsinger am kommenden Samstag, 24. Mai, ein buntes Weltkinderfest. Im Osnabrücker Schlossgarten werden im Rahmen des 97. Deutschen Katholikentags von 13.30 bis 16.30 Uhr die Feierlichkeiten zur 50. Aktion Dreikönigssingen abgerundet. Das Engagement der vielen kleinen Könige überall in Deutschland soll damit zum Abschluss des Jubiläums noch einmal gewürdigt werden. Aus vielen Teilen der Republik, unter anderem aus Wetzlar, Bremen, Steinfeld-Mühlen, Augsburg, Dülmen, Brake, Meppen und Garbsen, haben Sternsinger ihre Teilnahme an dem Fest angekündigt.

Mit ihren Trommeln und Tänzen verleihen die N’dere-Kids, Straßenkinder aus Kampala (Uganda), sowie Mädchen und Jungen aus dem Kinderdorf Cidade da Crianca in Brasilien dem Fest eine internationale Dimension. Projektpartner und Aktionsverantwortliche werden darüber hinaus von der Lebenssituation benachteiligter Kinder in den Ländern des Südens berichten. Die Samba-Kids aus Berlin, der Dresdener Bistums-Kinderchor, die Band „Patchwork“ mit Musikern aus Berlin, Brandenburg und Brasilien sowie der Mitmachzirkus „Barbarella“ werden darüber hinaus für Unterhaltung sorgen. Vom Engagement der Sternsinger in Deutschland berichten kleine Könige aus Quedlinburg. Bei einigen Programmpunkten werden auch die Besucher des Festes eingebunden. Insbesondere zum Abschluss, wenn im Schlossgarten ein riesiges Netz aus Stoffbahnen geknüpft werden soll.

Sternsinger als königliche Models
Rund 40 Sternsinger aus vier Pfarrgemeinden werden beim Weltkinderfest ihre Königsgewänder präsentieren, die zu den prächtigsten in Deutschland gehören dürften. 40 Gruppen, allesamt mit tollen Gewändern beim Dreikönigssingen aktiv, hatten sich per Foto für die Modenschau in Osnabrück beworben. Die Sternsinger der Pfarrgemeinden St. Andreas in Emsbüren (Bistum Osnabrück), St. Johannes in Michelfeld (Erzbistum Bamberg), St. Stephan in Weinstadt-Großheppach (Bistum Rottenburg-Stuttgart) und St. Wolfgang in Augsburg (Bistum Augsburg) wurden als Sieger gekürt. Teilweise moderiert von den eigenen Näherinnen und Sternsingerbegleitern werden die Gruppen als königliche Models die Bühne erobern.

50. Aktion Dreikönigssingen
Zum 50. Mal waren rund um den 6. Januar bundesweit die Sternsinger unterwegs.  „Sternsinger für die Eine Welt“ hieß zum Jubiläum das Leitwort der Aktion Dreikönigssingen, bei der zwischen München und Kiel, zwischen Aachen und Görlitz wieder 500.000 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür zogen. Mit ihrem Motto machten die kleinen Könige gemeinsam mit den Trägern der Aktion Dreikönigssingen – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – deutlich, dass sie sich für Not leidende Gleichaltrige in den Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Über 612 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 51.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Mit den Mitteln werden weltweit Projekte in den Bereichen Evangelisierung, Bildung, Gesundheit, Wasserversorgung, Ernährung, Rehabilitation und Nothilfe gefördert.

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16. Mai 2008
Kleine Könige in prächtigen Kostümen
Sternsinger-Modenschau zur Geburtstagsfeier in Osnabrück


Klasse Kostüme und bei der Modenschau in Osnabrück mit dabei: die Sternsinger aus Emsbüren, Bistum Osnabrück. Bild zum Download (JPEG, 704 KB)

Aachen/Düsseldorf. Zu Jahresbeginn machten sie sich unter dem Motto „Sternsinger für die Eine Welt“ auf ihren Weg zu den Menschen. Im Rahmen des kommenden Katholikentages in Osnabrück werden sie bei der großen Geburtstagsparty ihrer Aktion Dreikönigssingen die Bühne erobern: Rund 40 Sternsinger aus vier Pfarrgemeinden werden am Samstag, 24. Mai, beim Weltkinderfest ihre Königsgewänder präsentieren, die zu den prächtigsten in Deutschland gehören dürften.

40 Gruppen, allesamt mit tollen Gewändern beim Dreikönigssingen aktiv, hatten sich per Foto für die Modenschau in Osnabrück beworben. Mit glitzernden Kronen, kunstvollen Sternen, edlen Stoffen und außergewöhnlichen Designs sicherten sie sich durchweg die Anerkennung der Organisatoren. Den Verantwortlichen aus den Reihen des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fiel die Auswahl der Gewinner nicht leicht, die auf deren Einladung nun beim Katholikentag und bei der Feier zur 50. Aktion mit dabei sind. Ohne weitere Platzierungen wurden die Sternsinger der Pfarrgemeinden St. Andreas in Emsbüren (Bistum Osnabrück), St. Johannes in Michelfeld (Erzbistum Bamberg), St. Stephan in Weinstadt-Großheppach (Bistum Rottenburg-Stuttgart) und St. Wolfgang in Augsburg (Bistum Augsburg) als Sieger gekürt. Teilweise moderiert von den eigenen Näherinnen und Sternsingerbegleitern werden die Gruppen ihre Gewänder dem Publikum präsentieren.

Das Weltkinderfest im Rahmen des Katholikentags in Osnabrück rundet am Samstag, 24. Mai, im Schlossgarten die Feiern zur 50. Aktion Dreikönigssingen ab. Von 13.30 bis 16.30 Uhr stehen neben der Modenschau auf einer großen Bühne Tänze und Musik sowie Interviews mit Sternsingern und Gästen aus der Einen Welt auf dem Programm.

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Klasse Kostüme und bei der Modenschau in Osnabrück mit dabei:

... die Sternsinger aus Augsburg.
(Download JPEG, 988 KB)

... die Sternsinger aus Michelfeld, Bistum Bamberg.
(Download JPEG, 652 KB)

... die Sternsinger aus Weinstadt, Bistum Rottenburg-Stuttgart.
(Download JPEG, 752 KB)

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16. Mai 2008
Gesicht zeigen für Gerechtigkeit
Kindermissionswerk engagiert sich beim Katholikentag in Osnabrück

Aachen. „Ich will, dass alle Kinder genug zu essen haben!“, „Ich will, dass alle Kinder zu Schule gehen können!“ oder „Ich will, dass allen kranken Kindern geholfen wird!“ – Mädchen und Jungen, die diese kindgerechten Übersetzungen einzelner Millenniumsziele unterstützen wollen, sind während des 97. Deutschen Katholikentags beim Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ an der richtigen Stelle. Unter dem Motto „Gesicht zeigen für Gerechtigkeit“ lädt das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in der kommenden Woche zu einer Aktion in Osnabrück ein. Darüber hinaus stehen ein großes Kinderfest zum 50. Geburtstag der Aktion Dreikönigssingen, verschiedene Bühnenprogramme, gemeinsame Veranstaltungen mit den weiteren weltkirchlichen Hilfswerken sowie eine Podiumsdiskussion zur Situation der Kinder im Heiligen Land auf dem Programm.

Mit einer farbenfrohen Sonderausgabe des Kindermagazins „Sternsinger – Kinder mit einer Mission“ bewirbt das Kindermissionswerk die Aktion „Gesicht zeigen“ und erklärt mit dem Einsatz für die Millenniumsziele auch deren Hintergründe. Von Donnerstag, 22. Mai, bis Samstag, 24. Mai, können sich Kinder am Informationsstand im „Eine-Welt-Dorf“ (St. Johann, Johannisfreiheit) fotografieren lassen. Montiert in eine Postkarte mit einer der griffigen Forderungen zeigen die Mädchen und Jungen dann ihren Einsatz für eine gerechtere Welt. An allen drei Tagen gestaltet das Kindermissionswerk im „Eine-Welt-Dorf“ jeweils einen Teil des Bühnenprogramms. Flankiert von internationaler Musik und Tänzen aus aller Welt kommen unter dem Leitwort „Kinder helfen Kindern“ Mädchen und Jungen zu Wort, die sich für benachteiligte Gleichaltrige in den Ländern des Südens einsetzen. Am Donnerstag steigt das Programm an St. Johann von 14.30 bis 15 Uhr, freitags von 11.50 bis 12.30 Uhr und samstags werden die Kinder von 17.20 bis 18 Uhr die Bühne erobern.

Brücken bauen statt Mauern
Unter dem Motto „Brücken bauen statt Mauern“ lädt das Kindermissionswerk zu einer Podiumsdiskussion zur Situation der Kinder im Heiligen Land am Donnerstag von 17 bis 18.30 Uhr in das Kapitelhaus (Johannisfreiheit) ein. Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks, sowie drei Partner des Hilfswerks aus Nazareth und Bethlehem wollen mit den Besuchern der Veranstaltung über mögliche Schritte in Richtung Frieden und Versöhnung in Israel und Palästina ins Gespräch kommen.

Mission possible – eine Welt ist möglich!
Am Samstag, 24. Mai, wird im Schlossgarten der 50. Geburtstag der Aktion Dreikönigssingen mit einem großen Fest abgerundet. Sternsinger, interessierte Mädchen und Jungen, Familien und Freunde der Aktion sind eingeladen, von 13.30 bis 16.30 Uhr das Weltkinderfest unter dem Motto „Mission possible – eine Welt ist möglich!“ kräftig mitzufeiern. Auf der großen Bühne stehen unter anderem eine Sternsinger-Modenschau, Tänze und Musik, Interviews mit Sternsingern und Gästen aus der Einen Welt auf dem Programm.

6 Werke für die Eine Welt
Im Verbund mit den weiteren weltkirchlichen Hilfswerken präsentiert sich das Kindermissionswerk im „Eine-Welt-Dorf“ unter dem Leitsatz „6 Werke für die Eine Welt“. Neben gemeinsamen Veranstaltungen auf der dortigen Bühne und der Kooperation beim weltkirchlichen Empfang am Freitag, 23. Mai, bieten die Werke unter anderem am Samstag, 24. Mai, von 16 bis 17.30 Uhr in der Osnabrücker Stadthalle ein Podium an zum Thema „Reichtum macht arm. Energie der Zukunft – wer profitiert?“.

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16. Mai 2008
Sternsinger: 50.000 Euro für Kinder in Birma

Katastrophenhilfe für Opfer des Wirbelsturms

Aachen/Düsseldorf. Mit 50.000 Euro unterstützen die Sternsinger die Arbeit ihrer kirchlichen Partner im Katastrophengebiet in Birma. Vor allem Kinder und deren Familien, die Opfer des Wirbelsturms „Nargis“ wurden, sollen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Kleidung versorgt werden. Die Träger der Aktion Dreikönigssingen, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), leiten die Mittel an die Partner im Land selbst, die die Hilfe in den Katastrophengebieten gewährleisten können.

Der Zugang zu den betroffenen Regionen wird ausländischen Hilfskräften durch die birmanische Militärregierung immer noch verwehrt. Nach offiziellen Angaben forderte der Zyklon vor knapp zwei Wochen 43.300 Todesopfer. Internationale Hilfsorganisationen gehen von weit mehr Toten aus und sprechen darüber hinaus von Hunderttausenden, die immer noch im Freien leben und auf Hilfe warten.

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13. März 2008
Star-Kids interviewen Prominente
Neue Folgen in der Kar- und Osterwoche bei SuperRTL

„ Machst Du auch Witze über Kirche und Gott?“ fragt Filip die bekannte Komikerin Mirja Boes. Die schlagfertige Entertainerin antwortet ebenso wie neun andere Stars auf die Fragen von Kindern, die vor kurzem noch als Sternsinger unterwegs waren.

Die Sänger DJ Bobo, Nevio, Elli, die Fußball- Weltmeisterin Lira Bajramaj, Schauspieler Thomas Ohrner und Mirco Wallraf, die Entertainer Mirja Boes und Markus Majowski sowie die Moderatoren Pia Ampaw und Andrea Göpel stellen sich den Fragen jeweils zweier Kinder.

Für Mirja Boes hört das Witzemachen bei der Verletzung religiöser Gefühle auf, erzählt sie dann. Und dass sie mal Lehrerin werden wollte, das aber – zum Glück – nicht geklappt habe. Auch die anderen Stars zeigen sich von einer Seite, die vor allem Kinder – aber auch Erwachsene – von ihnen normalerweise nicht kennen. So wurde meistens auch dort gedreht, wo die Promis gerne auch privat sind: auf dem Reiterhof, in der Kletterhalle, dem Tennisplatz oder der Bowlingbahn.

Stoff für spannende fünf und unterhaltsame Minuten – so lange dauert eine Folge, die werktags zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr ab dem 17. März auf dem Kindersender ausgestrahlt wird.

Mehr Informationen über die Produktion eines Interviews mit einem der Stars gibt es parallel zur Ausstrahlung unter www.star-kids.de.

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28. Februar 2008
Papst widmet Spende des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ kenianischen Kriegsopfern


Eine Gruppe Sternsinger übergab dem Heiligen Vater beim Neujahrsgottesdienst im Petersdom 10.000 Euro.
Foto: Romano Siciliano

Papst Benedikt XVI. hat eine außerordentliche Spende des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ in Höhe von 10.000 Euro Not leidenden Kindern in Kenia gewidmet. Das Geld soll den Opfern der jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen zugute kommen. Eine Gruppe Sternsinger hatte dem Heiligen Vater das Geld anlässlich des Neujahrsgottesdienstes im Petersdom übergeben und ihn gebeten, einen Verwendungszweck zu bestimmen. Mit dieser Widmung drückt der Vatikan nach Ansicht des Präsidenten des Kindermissionswerks, Monsignore Winfried Pilz, seine Bereitschaft aus, Kinder in Krisengebieten besonders zu unterstützen. Der Papst hatte sich jetzt in einem Schreiben an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ im Namen der Not leidenden Kinder bedankt.

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20. Februar 2008
„ Kinder suchen Frieden“
Sternsingerverantwortliche starten Vorbereitung der 51. Aktion Dreikönigssingen

„ Kinder suchen Frieden“ heißt das Leitwort der 51. Aktion Dreikönigssingen 2009. Dies entschied die Jahreskonferenz zum Dreikönigssingen, die am Dienstag und Mittwoch in Erfurt tagte. Das Beispielland der kommenden Aktion, die am 30. Dezember in Hildesheim bundesweit eröffnet wird, ist Kolumbien. In Erfurt blickten die Vertreter des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und aus 16 Diözesen zudem auf die Jubiläumsaktion im Januar zurück. Besonders hervorgehoben wurden dabei die sehr gute Medienresonanz auf die 50. Aktion und der Premierenauftritt der Sternsinger im Europaparlament. Beides sei ein Zeichen dafür, dass das Engagement der einmal mehr 500.000 Sternsinger und ihrer Begleitenden in der Öffentlichkeit entsprechend gewürdigt werde, so das einvernehmliche Zwischenfazit. Denn beendet ist die Aktion noch nicht. Im Rahmen des Katholikentags in Osnabrück werden die Sternsinger unter dem Motto „Mission possible – Eine Welt ist möglich“ am Samstag, 24. Mai, ein großes Weltkinderfest feiern.

Mit dem Leitwort „Kinder suchen Frieden“ wollen die Sternsinger bei ihrer kommenden Aktion darauf aufmerksam machen, dass Mädchen und Jungen ein Recht darauf haben, in einer friedlichen und gewaltlosen Umgebung aufzuwachen. Gerade in Kolumbien sind Repressalien, Vertreibung, Terror und Misshandlungen jedoch an der Tagesordnung. Ein Ende der Gewaltspirale ist für viele Menschen in dem lateinamerikanischen Land nicht denkbar. Dabei zeigen gerade die vielen Projektpartner der Aktion Dreikönigssingen, dass es auch anders geht. In Kindergärten, Tagesstätten, Schulen und Pfarrgemeinden werden Kindern ihre Rechte vermittelt. Ihnen wird erklärt, dass ein Leben in ständiger Angst vor Gewalt nicht normal ist, die Kinder lernen, miteinander in Frieden zu leben. Für die Umsetzung ihrer Rechte setzen sich Mädchen und Jungen in Kolumbien sogar öffentlich ein
2010 wird der Senegal Beispielland der Aktion sein, für 2011 einigte sich die Konferenz auf Kambodscha.

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18. Januar 2008
Bunte Sternsingerschar vor farbenfrohem Kapellenfenster
Kindermissionswerk weiht gläsernes Dreikönigs-Kunstwerk ein


Foto: Martin Werner

Bild zum Download (JPEG 720 KB)

Passend zum Abschluss der 50. Aktion Dreikönigssingen, bei der bundesweit in den zurückliegenden Tagen wieder 500.000 Mädchen und Jungen unterwegs zu den Menschen waren, konnte Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, am Freitag in der hauseigenen Kapelle in der Aachener Stephanstraße ein besonderes Fenster einweihen. Im Mittelpunkt des gläsernen Kunstwerkes stehen selbstverständlich die Heiligen Drei Könige oder besser gesagt: die Sternsinger. Und eins gleich vorweg: Das Fenster wurde ausschließlich über Sponsorengelder finanziert.

„ Wir sind jeder ein Stern“, stimmte der Chor des Kindermissionswerks die richtige Melodie an, um die Gäste der kleinen Feierstunde – darunter 25 Sternsinger aus der Pfarrgemeinde St. Jakob – in der Kapelle zu begrüßen. „Abends ist das Fenster von innen hell erleuchtet, und strahlt sozusagen hinaus“, freute sich Msgr. Pilz über die gelungene Arbeit des anwesenden Künstlers Karl Alexander Dedy. Von diesem stammt der Entwurf des Fensters. Jährlich besucht er den Aussendungsgottesdienst der Sternsinger im Kölner Dom, um dort, an einer Säule stehend, reizvolle Skizzen von einzelnen Sternsingergruppen zu zeichnen – an die 20 Stück jedes Jahr. Die zeichnerische Ausführung übernahm schließlich seine Tochter und Glasmalermeisterin Anke Dedy. Sie konnte im Glas die Konturen sogar noch präziser herausarbeiten als im Entwurf, insbesondere die sympathisch gestalteten Sternsingergesichter. Die technische Ausführung besorgte die Firma dedy Glas- und Spiegelwerkstätten, Bergisch Gladbach-Schildgen, die das neue Fenster am 22. November auch einbaute.

Von Betlehem bis Aachen
Die acht Felder des Fensters sind jeweils 0,72 mal 0,65 Meter groß, woraus sich eine Gesamtgröße von 3,75 Quadratmetern ergibt. Das Bild stellt einige Stationen dar, die die Heiligen Drei Könige zurückgelegt haben, besonders „nach ihrem Tode“. Links oben ist die klassische Darstellung von Betlehem zu sehen. Rechts darunter ist der Bosporus angedeutet. Kaiserin Helena (4. Jahrhundert), die die Gebeine der Könige im Heiligen Land entdeckt haben soll, brachte diese in die neue Kaiserstadt nach Konstantinopel (früher Byzanz, heute Istanbul). Von dort gelangten sie schon bald nach Mailand, durch einen kaiserlichen Gesandten, den die Mailänder spontan zu ihrem Bischof ernannten. Die Kirche Sant’ Eustorgio erinnert an ihn, dort sind auch heute wieder Reliquien der Könige aufbewahrt. Der größte Teil davon wurde 1164 von Kaiser Barbarossa (Friedrich I.) nach Köln gebracht. Hierfür wurde der kostbare Schrein angefertigt und darüber – sozusagen als „Groß-Schrein“ – der Kölner Dom gebaut. Auf dem Dachreiter ist statt eines Kreuzes ein Stern zu sehen. Im Kapellenfenster überdeckt diesen der Stern der Sternsingergruppe. Die kleinen Kaspars, Melchiors und Balthasars bilden natürlich das Zentrum des Bildes. Die Beziehung zu Barbarossa und zu Aachen als dem Ursprungsort der Aktion Dreikönigssingen wird unten im Bild durch den Barbarossaleuchter des Aachener Doms angedeutet.

Ermöglicht wurde die Anschaffung des Kunstwerks durch vier Sponsoren, die die kompletten Kosten übernahmen: die Pax-Bank, die Sparkasse Aachen, die Bank für Kirche und Caritas in Paderborn und die Bank im Bistum Essen. Die dem Kindermissionswerk anvertrauten Spendengelder sind weiterhin ausschließlich für Not leidende Kinder in aller Welt bestimmt.


Foto: Martin Werner

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15. Januar 2008
Besser als alle Reden im Parlament
Sternsinger begeistern bei ihrer Premiere im Europaparlament


Foto: Thomas Römer

„ Der Gesang der Kinder ist besser als alle Reden im Parlament!“ Mit einem Augenzwinkern kommentierte ein begeisterter Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering (CDU) den Premierenauftritt von 32 Sternsingern im Europaparlament in Straßburg. Dass Reden, Sitzung und Debatten dort ihre Berechtigung haben, muss nicht eigens erklärt werden; aber der Botschaft, die die kleinen Könige in ihren farbenfrohen Gewändern in das futuristische Bauwerk brachten, der widmete sich der Hausherr mit voller Aufmerksamkeit. „Danke, dass ihr hier seid, ihr seid echte Glücksbringer“, lobte Pöttering die kleinen Kaspars, Melchiors und Balthasars mit Bezug zum derzeitigen Dreikönigs-Hit „Sternsinger sind Glücksbringer“.

In Straßburg vertraten eine Gruppe aus dem elsässischen Westhoffen sowie Sternsinger aus Seelbach-Wittelbach (St. Nikolaus und St. Peter und Paul) und aus Villingen (Heilig Kreuz, beides Erzbistum Freiburg) die 500.000 Mädchen und Jungen, die in den zurückliegenden Tagen ihre 50. Aktion Dreikönigssingen feierten durften. Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), verwies in seinem Grußwort auf die Internationalität des Dreikönigssingens: „Das Sternsingen hat von Anfang nicht an nationalen Grenzen halt gemacht. Begonnen hat die Aktion in Österreich. In Deutschland setzten sich die Sternsinger in diesem Jahr zum 50. Mal, also seit 1959, für Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern ein. Inzwischen gibt es die Sternsinger in vielen anderen Ländern: zum Beispiel in Schweden, England oder Italien.“ Und weiter machte Pfr. Mauritz deutlich: „Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage: Die Sternsinger sind eine europäische Bewegung! Sie kommen, um Grenzen zu überschreiten, und verwirklichen konkret Ziele der Europäischen Union: Sie setzen sich über alle Grenzen hinweg für eine solidarische und gerechte Welt ein.“

Einsatz für Chancengleichheit
Den Parlamentariern, die dem Empfang beiwohnten, gab der BDKJ-Bundespräses noch eine weitere Botschaft mit auf den Weg: „Die Europäische Union spielt heute für die Gerechtigkeit in der Einen Welt eine bedeutende Rolle. Zum Beispiel haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union große Macht, wenn es darum geht, Regeln für den Welthandel festzulegen. Und von diesen Regeln hängt es für die Menschen in den armen Ländern zum großen Teil ab, ob sie das, was sie produzieren, auch verkaufen können, ob sie dadurch wiederum genug zu essen haben, ihre Kinder zur Schule gehen können, sie Zugang zu Trinkwasser haben und ein menschenwürdiges Leben führen können.“ Mauritz bat darum, „das Engagement der Sternsinger zu unterstützen“, indem die Parlamentarier „sich für gleiche Chancen und gerechte Bedingungen im Welthandel einsetzen.“ Abschließend dankte Pfr. Mauritz auch den Repräsentanten der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) mit dem Generalsekretär Prälat Noël Treanor, auf deren Initiative der Empfang organisiert wurde.

Eintrag ins goldene Buch
Natalie Liess (13) und Vanessa Rösch (10), Sternsinger aus Seelbach-Wittelbach, machten mit einer kleinen Botschaft deutlich, in welchen Bereichen sich die Sternsinger für die Kinder in der Einen Welt engagieren. Dabei setzten sie einen Stern aus Olivenholz zusammen. Sara Flaig (10), Andreas Prestele (11), Paul Kretschmer (11) und Anja Wewior (7) aus Villingen trugen schließlich den Segenstext vor und schrieben den Sternsingersegen „20*C+M+B+08“ auf eine Tafel, die zukünftig einen Platz in den Büroräumen des Präsidenten finden wird. Wegen der besonderen Architektur des Parlamentsgebäudes in Straßburg konnte die althergebrachte Tradition, den Segen auf den Türsturz zu schreiben, nicht in die Tat umgesetzt werden.

Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, bedankte sich im Namen der bundesweiten Träger des Dreikönigssingens für den ersten Empfang „auf europäischer Ebene“. Als Geschenk übergab er den achtzackigen Olivenholzstern aus Betlehem. „Wir als Erwachsene müssen dem Blick der Kinder immer standhalten. Dieser Blick ist eine Verpflichtung, dass wir die Erde immer so erhalten, dass wir alle darin leben können“, so Msgr. Pilz. Gemeinsam mit vier Sternsingern und Pfr. Mauritz trug er sich anschließend in das goldene Buch des Parlaments ein.

... weitere Fotos zum Download

... Begrüßung durch Pfr. Andreas Mauritz, BDKJ-Bundespräses,
anlässlich des Empfangs im Europäischen Parlament am 15. Januar 2008
(PDF 124 KB)

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13. Januar 2008
Premierenauftritt in Straßburg
Sternsinger aus dem Erzbistum Freiburg bringen Segen ins Europaparlament

Zur 50. Aktion Dreikönigssingen feiern die Sternsinger am Dienstag, 15. Januar, eine Premiere. Erstmals sind 32 kleine Könige – Mädchen und Jungen aus dem Erzbistum Freiburg und aus dem Elsass – offiziell im Europaparlament in Straßburg zu Gast. Empfangen werden die Sternsinger um 10.30 Uhr vom deutschen Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering (CDU). Gemeinsam mit einer Gruppe aus Westhoffen bei Straßburg werden die Sternsinger aus Seelbach-Wittelbach (St. Nikolaus und St. Peter und Paul) und aus Villingen (Heilig Kreuz) den Segen „20*C+M+B+08“ anschreiben. Begleitet werden sie von Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, und von Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die die bundesweiten Träger des Dreikönigssingens vertreten, sowie von Repräsentanten der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) mit dem Generalsekretär Prälat Noël Treanor.

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12. Januar 2008
Dunkelblaue Ballons mit wichtigen Botschaften
Engagement der Sternsinger gewürdigt – 10.000 kleine Könige bundesweit bei Dankfeiern


Foto: Kathrin Erbe

Tausende Luftballons stiegen am Samstag an zahlreichen Orten in Deutschland in den Himmel, und die dunkelblauen Ballons trugen wichtige Botschaften mit sich. „Damit Kinder in Frieden leben können“, „Damit Kinder ein Zuhause haben“, „Damit Kinder essen und trinken können“ und „Damit Kinder lernen können“ stand auf den gelben, angeknoteten Bändern. Botschaften, die von den Sternsingern ausgesandt wurden. 10.000 kleine Könige aus zwölf Bistümern feierten am Wochenende an zahlreichen Orten, zumeist in den Bischofsstädten, ihre 50. Aktion Dreikönigssingen, und überall wurde ihr Engagement gebührend gelobt.

„ Ihr seid Friedensbringer“, machte Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, deutlich. Im Mainzer Dom feierte er einen Dankgottesdienst mit 1.000 kleinen Kaspars, Melchiors und Balthasars. „Der Stern, den ihr zu den Menschen bringt, der geht mit uns, ist zugleich über uns, er geht nicht unter und er bleibt bei uns“, sagte der Kardinal. „Seit 50 Jahren gebt ihr eine wichtige Botschaft weiter und bringt den Menschen hier und den Kindern in der Welt Freude. Das ist eine ganz großartige Geschichte. Ein Dankeschön und ein Vergelt’s Gott gilt den Sternsingern in allen 27 deutschen Diözesen.“ Locker beantwortete der Kardinal auch die Fragen von vier Sternsingern, die ihm im Rahmen des Gottesdienstes gestellt wurden. Sternsinger sei er selbst wegen seines Alters nicht gewesen, aber er freue sich jedes Jahr auf den Besuch der Mädchen und Jungen an seiner Tür.

„ Sternstunden“ in Hamburg und „Weltreise“ in Dresden
Gestartet war der Reigen der Dankfeiern am Morgen nahezu zeitgleich in Hamburg und in Dresden. In der Hansestadt feierten 600 Sternsinger gemeinsam mit Weihbischof Norbert Werbs. Nach dem Gottesdienst zählten die Kinder gemeinsam einen Countdown und entließen die Luftballons mit ihren Botschaften in den Himmel. Unter dem Motto „Sternstunden“ stand im Anschluss noch ein buntes Programm für die kleinen Könige an – mit einem „Grand Prix“ der Sternsingerlieder als Höhepunkt. In Dresden beteiligten sich 400 Sternsinger an einer „Weltreise“ unter dem Leitwort „Sternsinger entdecken die Welt“. Unter anderem wurden ein Trommelworkshop und das Malen von Sandmandalas angeboten. Im Gottesdienst dankte Bischof Joachim Reinelt den Kindern für deren „Dienst am Licht“, denn dieses Licht aus Betlehem, dieses Licht Christi hätten die Sternsinger schließlich einmal mehr unermüdlich zu den Menschen getragen. Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt, der mit seiner Gattin am Gottesdienst teilnahm, schloss sich dem Dankeschön an.

„ Königen ein Gesicht geben“
In Deggendorf feierten 1.110 Sternsinger aus den benachbarten Bistümern Regensburg und Passau gemeinsam. Unter dem Titel „Königen ein Gesicht geben“ wurde ein großer Stern mit den Fotos der teilnehmenden Kinder beklebt. 900 Sternsinger aus dem Erzbistum Freiburg kamen in Konstanz zusammen. In fünf Sälen eines großen Kinocenters wurden Kinderfilme aus der Einen Welt gezeigt. Diözesanjugendseelsorger Joachim Burkhard machte deutlich, dass das Engagement der Mädchen und Jungen nicht selbstverständlich sei und dementsprechend auch einmal ein ungewöhnliches Dankeschön bei Popcorn und Limonade verdient habe. Nach einer großen Prozession durch die Innenstadt stand auch in Konstanz ein Dankgottesdienst an.

In Paderborn feierten rund 1.700 Sternsinger ihr Aktionsjubiläum. Weihbischof Matthias König freute sich über den Einsatz so vieler gekrönter Häupter: „Ihr seid wirklich die Größten, weil ihr mithelft bei der größten Kinder- und Jugendaktion der Welt. Wir können deshalb sagen, dass wir die Größten sind, aber nur weil Gott uns groß macht.“ In Paderborn und an vielen anderen Orten lobten jedoch nicht nur die anwesenden Würdenträger die Sternsinger. Auf Großbildleinwänden wurden die Dankesworte von Papst Benedikt XVI., von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel gezeigt. Dazu ermutigte in Mainz Fußballtrainer Jürgen Klopp die Sternsinger per Einspieler, bei ihrem Engagement weiter am Ball zu bleiben. Fernsehmoderator Ralph Caspers, bei vielen Kindern besonders beliebt, schloss sich mit der sicherlich ungewöhnlichsten Videobotschaft an. Welchen der Heiligen Drei Könige er in seiner Kinderzeit immer dargestellt hätte, könnten die Kinder wegen seines Namens sicherlich leicht erraten.

„ Eine wunderbare Sache“
„ Es ist eine wunderbare Sache, dass überall und gleichzeitig an neun und mehr Orten den Sternsingern ‚Danke’ gesagt wird“, freute sich Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, der selbst an der Feier in Dresden teilnahm. „Es ist eine bewegende Strecke über 50 Jahre, die ein Stern der Hoffnung in alle Richtungen zurückgelegt hat, eine Wegstrecke, die hoffentlich auch in die Zukunft führt.“ Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) war bei der Dankfeier in Mainz mit dabei. „Von Herzen möchte ich allen Sternsingern und Begleitenden überall in Deutschland für ihr großes Engagement danken. Sie haben es verstanden, die Botschaft Gottes mit Leben zu füllen. Alle möchte ich ermutigen, auch bei der 51. Aktion dabei zu sein und noch viele mit ihrem Eifer anzustecken.“

Neben den genannten Orten wurde auch in Essen, Hildesheim und in Ulm, dort für die Dekanate Ehingen/Ulm und Biberach (Bistum Rottenburg-Stuttgart) sowie Neu-Ulm, Günzburg und Illertissen (Bistum Augsburg) und in vielen weiteren Dekanaten und Pfarrgemeinden den Sternsingern und Begleitenden gedankt. Am Sonntag, 13. Januar, und am Samstag, 19. Januar, werden Dankfeiern in den Diözesen Magdeburg und Görlitz folgen. Zwei wichtige Termine liegen im Jubiläumsjahr darüber hinaus noch vor den Sternsingern: Am Dienstag, 15. Januar, besuchen Sternsinger aus dem Erzbistum Freiburg in Straßburg erstmals offiziell das Europäische Parlament. Im Rahmen des 97. Deutschen Katholikentags in Osnabrück sind Sternsinger und Begleitende am Samstag, 24. Mai 2008, zu einem Weltkinderfest eingeladen. Das Motto: Mission possible – Eine Welt ist möglich!

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... Grußwort, das am 12. Januar bei zahlreichen Dankfeiern verlesen wurde,
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Jürgen Klopp, Trainer des Fußball-Zweitligisten Mainz 05, macht den
Sternsingern Mut für die nächsten 50 Aktionen. Die Teilnehmer der Dankfeier
im Bistum Mainz freuten sich über die Grüße ganz besonders.
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Sie ziehen seit 50 Jahren bei Wind und Wetter durch die Straßen:
Die Sternsinger bringen den Segen Gottes zu uns nach Hause und sammeln jährlich Millionen Euro für arme Kinder in aller Welt: Das Bistum Mainz hat sich mit einem großen Gottesdienst im Dom für ihr Engagement bedankt. Christian Schmidt von der katholischen Kirchenredaktion in Mainz:
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11. Januar 2008
„ Vorbilder für den Frieden“
Kardinal Lehmann gratuliert Sternsingern zur 50. Aktion – Bundesweite Dankfeiern


Foto: Joachim Busch

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Als „Vorbilder für das Bemühen um Ausgleich und Frieden“ bezeichnet der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, die Sternsinger. Aus Anlass des bundesweiten Dankfeiertages der Sternsinger am Samstag, 12. Januar, würdigte Lehmann ihren Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden:

„Nach wie vor ist die Not in vielen Teilen der Erde groß. Beiträge zu Entwicklung und Frieden bleiben daher dringend gefragt. Die Sternsinger sind ein gutes Beispiel für das, was möglich ist. Nicht nur, weil sie als Kinder den in Not lebenden Kindern in anderen Weltgegenden helfen. Sondern auch, weil sie uns Erwachsene daran erinnern, dass Solidarität ein unverzichtbarer Schlüssel für den Frieden in unserer zerrissenen Welt ist. So bauen die Sternsinger Brücken: zwischen Arm und Reich, Nord und Süd, aber auch zwischen Jung und Alt“, so Kardinal Lehmann.

Die Aktion schlage auch eine Brücke vom kirchlichen Engagement in der Öffentlichkeit zu der doch stark säkularisierten Gesellschaft. Noch wichtiger sei aber, dass die Sternsinger den Rückzug des Glaubens aus der Gesellschaft auch ganz persönlich durchbrächen, wenn sie „von Tür zu Tür ziehen und jedem Haushalt ihre Botschaft und die Bitte um Gottes Segen bringen.“ Die Sternsingerbewegung sei, so Lehmann, „eine einmalige Erfolgsgeschichte der Kirche, besonders der Kinder“.

Am Samstag, den 12. Januar, finden bundesweit neun Dankfeiern statt, zu denen insgesamt rund 10.000 Sternsinger erwartet werden. Dabei danken elf Diözesen stellvertretend allen Kindern und Jugendlichen, die sich bei der 50. Aktion Dreikönigssingen engagiert haben. So feiern die Bistümer Essen, Paderborn, Dresden-Meißen, Hildesheim, Freiburg, Hamburg und Mainz mit den Sternsingern. Die Bistümer Rottenburg-Stuttgart und Augsburg sowie Regensburg und Passau haben gemeinsame Gottesdienste. Kardinal Lehmann selbst feiert um 14 Uhr im Mainzer Dom einen Dankgottesdienst mit den kleinen Königen. Am 13. und 19. Januar folgen Dankfeiern in den Diözesen Magdeburg und Görlitz.

Bundesweit waren seit Anfang Januar rund 500.000 Sternsinger unterwegs, um den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ an die Türen zu schreiben und Spenden zu sammeln. Seit 1958 haben die Sternsinger mit der Aktion Dreikönigssingen insgesamt 612 Millionen Euro gesammelt und damit mehr als 51.000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit dem Start hat sich das Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Bei der 49. Aktion zum Jahresbeginn 2007 sammelten die Mädchen und Jungen aus 12.223 Pfarrgemeinden 38,8 Millionen Euro. Mit den Mitteln werden weltweit Projekte in den Bereichen Evangelisierung, Bildung, Gesundheit, Wasserversorgung, Ernährung, Rehabilitation und Nothilfe gefördert.

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06. Januar 2008
„ Ihr macht mir Mut!“
Speyerer Sternsinger schreiben im Schneegestöber Segen ans Schloss Bellevue


Foto: PictureInfo

Es hatte etwas Märchenhaftes, als 40 kleine Könige in bunte Gewänder und Schneegestöber gehüllt vor der prächtigen Kulisse des Schloss’ Bellevue ihr Gloria anstimmten. Im Gegensatz zu den frostigen Temperaturen draußen empfing Bundespräsidenten Horst Köhler die Sternsinger im Schloss Bellevue bei seinem ersten offiziellen Termin im Jahr wieder warm und herzlich. „Ihr macht mir wirklich Mut. Durch eure Anstrengung und euer Herzblut ist in den letzten 50 Jahren sehr viel möglich geworden. Je früher ihr euch für die Welt engagiert, desto besser“, lobte der Bundespräsident die Kinder und Jugendlichen. Diese waren aus dem Bistum Speyer nach Berlin gereist, um dem Bundespräsidenten, seiner Frau Eva Luise, Mitarbeitern und deren Familien pünktlich zum Dreikönigsfest am Sonntag, 6. Januar, Segen zu spenden und eine Botschaft zu bringen.

Die kleinen Könige aus zehn Pfarreien vertraten in Berlin die rund 500.000 Mädchen und Jungen, die sich rund um den Jahreswechsel als Sternsinger auf den Weg zu den Menschen machen und für Not leidende Kinder in aller Welt sammeln. Getreu dem Jubiläumsmotto der 50. Aktion Dreikönigssingen, „Sternsinger für die Eine Welt“, und mit Hilfe des Jubiläumssterns erklärten die Kinder dem Präsidenten, wofür sie unterwegs sind. Vier der acht Sternzacken haben Kinder aus anderen Ländern gebastelt. Aus Tansania beispielsweise, wo es nicht genügend Wasser gibt, oder aus Vietnam, wo Kinder auf dem Reisfeld arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen.

Botschaften beeindrucken den Bundespräsidenten
Von diesen Botschaften zeigte sich der Bundespräsident richtig beeindruckt: „Wir Politiker reden von Globalisierung. Aber ihr macht anschaulich, was es heißt, in einer Welt zu leben, egal ob in Berlin, Bayern, Bangladesch oder Peru. Ihr zeigt uns, was es heißt, nicht nur an sich selbst zu denken.“ Weil viele Kinder kein zu Hause hätten, habe er sich entschlossen, mit seiner Spende ein Straßenkinderprojekt im afrikanischen Malawi zu unterstützen.

Für den Einsatz des Bundespräsidenten dankte Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. „In ihrer Berliner Rede haben sie zu Recht gesagt, dass Jammern nichts hilft, sondern haben auf die vielen Funken der Hoffnung gedeutet. Unsere Sternsinger sind Mutmacher. Sie stimmen die Instrumente für eine Symphonie der vereinten Menschheit. Der Himmel selbst verleiht den Kindern eine königliche Autorität.“ Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der die Aktion gemeinsam mit dem Kindermissionswerk trägt, wünschte sich derweil mehr Beteiligung von jungen Menschen. „Kinder haben nicht nur Probleme, sondern sie sind vor allem Teil der Lösung. Kinder beteiligen, heißt Zukunft sichern.“

Viel Zeit für die kleinen Könige
Für die Kinder nahmen sich der Präsident und seine Gattin Eva Luise einmal mehr viel Zeit. Jeweils vier Sternsinger wurden per Losentscheid aus den zehn Speyerer Dekanaten ermittelt, um gemeinsam die spannende Aufgabe zu übernehmen. So überbrachten Sternsinger-Delegation aus den Pfarrgemeinschaften Hettenleidelheim, Breitenbach, Eschbach, Ruhbank-Lemberg-Erlenbrunn-Simten, Ommersheim-Heckendahlheim sowie aus den Pfarreien St. Ludwig in Frankenthal, Mariä Heimsuchung in Kindsbach, St. Gallus in Ludwigshafen-Friesenheim und aus den Pfarreien in Scheibenhardt und in Schweisweiler Segen und Geschenke. Eine Gruppe machte dem Bundespräsidenten am Fest der Heiligen Drei Könige eine passende Gabe: Eine Kiste mit Weihrauch, Myrrhe und Gold. Letzteres natürlich nur in Schokoladenform. Das gefiel dem Bundespräsidenten offenbar so gut, dass er die Sternsinger bei seinem vierten Empfang zu einer Premiere einlud.

Erstmals glitten die königlichen Kinder-Gewänder über rote Teppichstufen hinauf in die „Belle Etage“ des Schlosses: Bundespräsident Köhler führte die Sternsinger höchstpersönlich durch seinen Amtssitz, erklärte und freute sich sichtlich über den königlichen Besuch. Dort, wo er sonst Präsidenten und Staatsoberhäupter zu Banketten empfängt, verbreiteten nun Kinder mit ihren Kronen majestätischen Glanz. Bundespräsident Köhler: „Ich wünsche mir, dass die Erfolgsgeschichte der Sternsinger sehr lange weitergeht, weil wir damit noch sehr viel Gutes tun können. Noch wichtiger als das Geld, ist aber der Segen, den ihr bringt.“ „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ – das schrieb dann auch Franziska Wünsche (11) aus Schweisweiler an das große Portal am Schloss Bellevue. Trotz Eis und Schneegestöber war es auch ihr jetzt richtig warm ums Herz: „Der Präsident ist einfach cool. Und sein Schloss auch.“

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... Rede von Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger", zum Download (PDF 384 KB)

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Diesen Tag werden sie wohl nie vergessen:
40 Kinder aus der Diözese Speyer sind am Dreikönigstag von Bundespräsident Horst Köhler in Berlin empfangen worden... (2:00 min)

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