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Lernen
in der Einen Welt - Situation
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In
Anknüpfung an die anfängliche Zielsetzung des Kindermissionswerkes
Weckung und Stärkung von Missionsbewusstsein als erzieherische
Aufgabe von frühester Kindheit an, beschäftigt sich
das Kindermissionswerk seit vielen Jahren mit der Thematik Lernen
in der Einen Welt oder globalem Lernen.
Allerdings ist die Interpretation der ursprünglichen Zielsetzung
komplexer geworden.
Denn wir stellen fest, dass wir in einer sich schnell verändernden
Gesellschaft leben.
Veränderungen in der Weltgesellschaft bedeuten jedoch immer auch Veränderungen für Erziehung und Bildung und müssen von daher gesehen immer auch als Herausforderung an die kirchlichen
Werke, u.a. auch an das Kindermissionswerk gesehen werden.
Probleme, wie Entwicklung, Umwelt, Menschenrechte und vor allem auch die Fragen nach Frieden, sind nicht mehr nur lokale Probleme, sondern auch globale Probleme geworden, weil sie uns alle angehen (z.B. Gen-Technologie, Abholzung, Seuchen wie Aids, das globale Ökosystem, das Zusammenleben der Weltreligionen)
Sie bedeuten für Erziehung und Bildung die Chance, Kinder zu einer aktiven Gestaltung dieser Welt hinzuführen.
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Dies ist für das friedliche Zusammenleben der Menschheit von größter Bedeutung, denn Erkenntnisse haben gezeigt, dass die lokalen und globalen Herausforderungen unserer Zeit nur zu bewältigen sind, wenn Kinder lernen in weltweiten Zusammenhängen zu denken und kreative Ideen zur Lösung von Problemen entwickeln und sich dafür auch engagieren.
Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass die Entwicklung der eigenen
Identität, das Bewusstwerden der eigenen Kultur und das Erkennen
von eigenen Werten und Normen einerseits und das Erlernen globaler
Weltsicht andererseits in Wechselbeziehung stehen und aufeinander
einwirken. |
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Lernen
in der Einen Welt - mit dem Kindermissionswerk
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Das KINDERMISSIONSWERK sieht sich von seinem Auftrag her wie viele
andere kirchliche und nichtkirchliche Organisationen angesprochen,
mitverantwortlich in einem umfassenden Bildungsprozess in dem die
globale Verflechtung der Menschheit deutlich wird, zu agieren. |
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Lernziel:
Weltsicht
Vor allem durch seine Medien, wie z.B. das Heft Sternsinger
Mission, versucht das Kindermissionswerk Kindern zu ermöglichen,
weltweite Zusammenhänge in den Blick zu bekommen.
Es ist festgestellt worden, dass konzeptionelle Veränderungen
in der entwicklungspolitischen Bildung dann erkennbar werden, wenn
sich Lehrkräfte auch außerhalb des offiziellen Schulbuchmarktes
orientieren.
Dazu bietet das Kindermissionswerk Lehrerinnen und Lehrern die Zeitschrift
Schule und Mission an. Dabei stellt sich den Verantwortlichen
immer wieder die Frage:
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Wie können Werte, wie Solidarität, Frieden, soziale Gerechtigkeit, die Anerkennung des kulturell Andern gelernt oder als sinnvoll erfahren werden? |
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Welches Wissen brauchen wir dafür? |
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Lernziel:
Solidarisch leben lernen - durch Identifikations- und Handlungsmöglichkeiten
Solidarisches Handeln ist eine zentrale Voraussetzung um den Frieden
zu sichern und vor allem soziale Probleme lösen zu helfen.
An der Gestaltung der Zukunft dieser Welt aktiv mitwirken zu können,
ist durch die Aktionen des Kindermissionswerkes wie z.B. die Aktion
Dreikönigssingen, den Weltmissionstag der Kinder und die Martinsaktion
in besonderer Weise möglich.
Hier lernen Kinder, dass Solidarität ein Gesicht haben muss und begreifen sich als Teil einer Welt, in der alle aufeinander angewiesen sind.
Aber auch in den Schulen kann solidarisches Handeln erfahren werden. Das Kindermissionswerk bietet Hilfe für Projekttage (auch mit einem Schwerpunkt Unterstützung eines Hilfsprojektes für benachteiligte Kinder).
Unterstützung und Hilfe finden Sie auch für die Durchführung von „Hungermärschen“ oder andern Aktionen, wie „Laufen für einen guten Zweck“.
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Lernziel: Weltkirchliches Bewusstsein stärken
Aufgabe des Kindermissionswerkes ist es auch, weltkirchliches Bewusstsein zu stärken und an Beispielen deutlich zu machen, wie Glaube weltweit gelebt wird.
Gleichzeitig sollen Kinder Reich Gottes Verkündigung als mutmachende Botschaft erfahren.
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