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Hilfe für die Kinder
Das Leben geht weiter
In einem Fotoblog berichtet die junge Fotografin Alice Smeets, wie das Leben nach der Katastrophe in Haiti weitergeht.
zum Fotoblog >>
Zahlen - Daten - Fakten
Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ hat mit seinen Partnern
- im Jahr 2009 in Haiti 70 Projekte mit rund 3,3 Millionen Euro gefördert,
- davon in der Erzdiözese Port-au-Prince 20 Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 2,1 Millionen Euro
- in den letzten drei Jahren wurden in Port-au-Prince 47 Projekte mit einer Gesamtsumme von 6,3 Millionen Euro unterstützt
Notprogramm für 500 Erdbebenopfer im Schulzentrum Basile Moreau
Hunderttausende Menschen sind bei dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar 2010 ums Leben gekommen. Unter den Toten waren auch vier Schüler des Schulzentrums Basile Moreau, das die Patres vom Heiligen Kreuz im Stadtteil Carrefour von Port-au-Prince leiten. Hier hatte das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ im Jahr 2008 den Schulbesuch für mittellose Kinder gefördert.
Den Menschen fehlt das Nötigste zum Leben
Jetzt liegt die Schule in Trümmern, und viele Schüler haben ihre Eltern, Geschwister oder Freunde verloren. Die meisten Familien sind obdachlos, viele brauchen medizinische Behandlung. Ihnen fehlt das Nötigste zum Leben. Die Patres haben in ihrem Schulzentrum ein Notprogramm für ihre Schüler und deren Angehörige organisiert: Auf dem Gelände wurde ein provisorisches Zeltlager errichtet.
Pater Baudelaire Martial hat sich nun ans Kindermissionswerk gewandt, weil seine Mitbrüder und er inzwischen etwa 500 Überlebende mit Nahrung, Medikamenten und Hygieneartikeln versorgen.
10.000 Euro Nothilfe sollen den Bedarf der ersten Monate decken
Mit einer Nothilfe in Höhe von 10.000 Euro soll der Bedarf für die ersten Monate gedeckt und die Anschaffung von Zelten ermöglicht werden. Für die Kinder des Schulzentrums Basile Moreau hilft diese Unterstützung über die erste Zeit nach dem Beben – langfristig müssen sie ihre Traumata aufarbeiten und nicht zuletzt durch den Schulbesuch wieder zurück in ein normales Leben finden. Ohne Unterstützung aus dem Ausland wird das kaum zu verwirklichen sein.








